© Lisi Zeininger

Advertorial
02/28/2021

Was ist Anergie?

Geringer Energiebedarf, Vermeidung von CO2-Emissionen und niedrige Kosten sind die Vorteile von Anergienetzen zum Heizen und Kühlen von Gebäuden.

von Robert Prazak

 

Anergie umschreibt prinzipiell jene Energie, die keine Arbeit leisten kann (im Gegensatz zur Exergie). Im Zusammenhang mit Heizen wird damit jene Form der Energie bezeichnet, deren Temperatur zu  niedrig ist, um beispielsweise direkt Warmwasser zu erzeugen. Über eine Wärmepumpe kann die natürliche Wärme des Bodens aber genutzt werden. Ein Anergienetz besteht aus Wärmequellen (wie Solarkollektoren), Wärmespeicher (Erdwärmesonden) und Wärmeverbrauchern (Gebäude mit Wärmepumpen). 

Die Teile der Anlage können mit einer einfachen Wasserrohren verbunden werden, über die Anergie transportiert wird. Mittels der Wärmepumpe kann diese im Sommer zum Kühlen und im Winter zum Heizen verwendet werden. Nötig ist für den Betrieb nur noch der Strom für die Wärmepumpen und die Pumpe für den Wasserkreislauf – also sehr wenig Energie. Erdwärmesonden können beispielsweise in Innenhöfen in die Erde geführt werden. 

Anergienetze sind bei Neubauten nichts Neues; neu ist hingegen ein Einsatz bei der Sanierung bzw. Aufwertung bestehender Gebäude und Gebäudeeinheiten. Genauer ansehen muss man sich noch die Nutzung öffentlicher Flächen wie Gehsteige oder Straßen für Erdwärmesonden.

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