Sicher im Netz: Tipps für Kinder und Eltern
Gesellschaft

Sicher im Netz: Tipps für Kinder und Eltern

13 Verhaltensregeln für den Umgang mit Online-Seiten und sozialen Medien.

Für Kinder:

1. Wer du bist, geht Fremde und Internetfreunde nichts an! Gib im Internet keine Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum etc. weiter.

2. Stelle keine „blöden“ Bilder ins Internet – sie können für dich oder andere zum Problem werden.

3. Sei nicht gemein! Behandle andere so, wie sie dich behandeln sollen. Es kann sehr wehtun, wenn im Internet Schlechtes geschrieben wird.

4. Nicht alles im Internet ist wahr! Glaub nicht alles, was du dort findest. Frag im Zweifel deine Eltern oder Lehrer/innen.

5. Gruselige Nachrichten sind Lügen! Schicke keine Kettenbriefe mit gruseligen Nachrichten weiter – sonst bekommen noch mehr Kinder Angst!

6. Reden hilft! Wenn dir im Internet etwas unangenehm ist, du Angst hast oder nicht schlafen kannst, rede darüber – mit einem Erwachsenen, dem du vertraust!

7. Genug ist genug! Du weißt sicher, wann dir das Spielen am Handy oder Computer zu viel wird. Mach dann mal was anderes!

8. „Ja“ und „Nein“ heißen im Internet oft anders, z. B. „OK“, „Weiter“ oder „Abbrechen“ – übe mit deinen Eltern!

Für Eltern:

1. Gemeinsam entdecken: Versuchen Sie, bei aktuellen Entwicklungen in der digitalen Welt am Ball zu bleiben, und probieren Sie angesagte Apps und Online-Plattformens selbst aus. Lassen Sie sich Dinge erklären. Gemeinsame Erfahrungen erleichtern es, über positive und negative Erlebnisse bei der Internet- und Handynutzung zu sprechen.

2. Regeln vereinbaren: Regeln über die Internet- und Handynutzung können z. B. die genutzten Inhalte, das Verhalten gegenüber anderen User/innen, den Umgang mit Bildern und persönlichen Daten oder die Kosten betreffen. Regeln sind nur dann wirksam, wenn Ihr Kind diese versteht und akzeptiert.

3. Vorbild sein: Leben Sie jenen Umgang mit digitalen Medien vor, den Sie auch von Ihrem Kind erwarten.

4. Problematische Inhalte besprechen: Bei jüngeren Kindern ist der Einsatz von Filterprogrammen eine sinnvolle Ergänzung. Je älter Kinder werden, desto wichtiger ist das Reden über Gewalt, Pornografie und Co. im Internet.

5. Quellen kritisch hinterfragen: Üben Sie mit Ihrem Kind, Informationen aus dem Internet durch Vergleiche mit anderen Quellen zu überprüfen. Auch Werbung ist für Kinder oft nur schwer zu durchschauen.

Weitere Informationen gibt es auf der Beratungsplattform Saferinternet.at.

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