"Das hat eigentlich alles mit Angst zu tun" Katharina Mückstein zeichnet in "L'Animale" das Heranwachsen, das Leben und die Lügen in unserer Zeit nach.

Kultur

L'Animale: "Das hat alles mit Angst zu tun"

Katharina Mückstein zeichnet in ihrem Film "L'Animale" das Heranwachsen, die Zwänge und die Lügen unserer Zeit nach - und den Mut, diese zu überwinden.

Mati und ihre Burschenclique machen auf getunten Mopeds die Gegend unsicher und den Mädchen das Leben schwer. Als sich jedoch Sebastian, der Anführer der Gruppe, in Mati verliebt und sie sich mit der verhassten Carla anfreundet, läuft Mati Gefahr, ihren Platz bei den Jungs zu verlieren. Währenddessen steht ein gut gehütetes Geheimnis zwischen Matis Eltern und die beiden haben eine Entscheidung zu treffen: Was zählt mehr, Schein oder Sein?

Das ist die Kurzzusammenfassung von Katharina Mücksteins neuem Film "L'Animale" . In ihrem zweiten Spielfilm schwanken alle Figuren - egal ob weiblich, männlich, jung oder etabliert - zwischen gesellschaftlichen Zwängen, eigenen Erwartungen und inneren Sehnsüchten. Einfache Lösungen, um mit diesen Widersprüchen umzugehen, zeigt Mückstein nicht. Dass es jedoch ohne Mut kein Weiterkommen am Weg zwischen Konvention und Freiheit gibt, zeigt vor allem Hauptdarstellerin Sophie Stockinger in ihrer Rolle als Mati. profil hat sich mit Katharina Mückstein, Sophie Stockinger und Kathrin Resetarits (Mutter Gabi) über die Angst vor Veränderung, Mut und gesellschaftliche Rollenbilder unterhalten.

"L'Animale" feiert am 14. März bei der Diagonale in Graz Österreichpremiere. Ab 16. März läuft der Film regulär im Kino.

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