© Walter Wobrazek

Rainer Nikowitz: Klein-klein
01/23/2017

Rainer Nikowitz: Klein-klein

Michael Häupls Personalrochade.

von Rainer Nikowitz

Häupl: Sodala. Also, Renate. Du wirst … Brauner: … bleiben, was i bin, du sagst es! Häupl: Des wollt i jetzt net unbedingt exakt so ausdrücken. Weil doch der Kopietz Harry für di seinen Posten als Landtagspräsident … Kopietz: … oba ganz sicher net hergibt. Häupl: Äh … ja. Jetzt warat’s oba a so, dass i den Schieder Andi zum Finanzstadtrat … Schieder: … nie und nimmer überreden kann.

Häupl: Des … wollt i a grad sagen. Völlig klar is oba, dass der Ludwig Michi als Wohnbaustadtrat … Ludwig: … so was von die Idealbesetzung is, dass die Flächenbezirke mit eam mindestens genauso glücklich san wie du! Drum änderst ja a nix. Häupl: Ja … Eh. Genau. Und damit hab i scho fast alles gelöst, weil für des Gesundheitsressort kommt ja die Chefin von der Gebietskrankenkasse … Wehsely: … net infrage, wie sie mir grad vorher gsagt hat. Häupl: Eben, eben! Also dann wird der Chef vom Fonds Soziales Wien … Wehsely: … genauso wenig wollen.

Häupl: Natürlich net, i mein, wer tät denn auf so a Idee kumman! Also, wenn i de Frauenberger Sandra net scho ausse … Frauenberger: … erkoren hätt, dass sie des macht … Häupl: Äh … ja, richtig! Dann müsst i jetzt net gschwind den Czernohorszky anrufen, damit der in ihre großen Fußstapfen tritt. Wehsely: Moment. Heißt des jetzt, i bin die Einzige, die geht? Häupl: Du bist halt a die Einzige, um die si internationale Großkonzerne nur so reißen! Wehsely: Verarschen kannst wen andern! Häupl: Wie du grad gsehn hast: Nimmer mehr.