Rainer Nikowitz: Die Opposition
Österreich

Rainer Nikowitz: Die Opposition

Die letzte Landtagswahl für heuer ist geschlagen. Zeit, daraus die Konsequenzen zu ziehen.

Mikl-Leitner: Danke, dass ihr euch alle so schnell Zeit genommen habt für dieses Treffen.
Platter: Das isch doch selbstverständlich.
Haslauer: Wir wissen ja, worum’s geht.
Schützenhöfer: Um die Welt, wie wir sie kennen – und lieben.
Wallner: Um alles!

Mikl-Leitner: I seh, die Dringlichkeit der Lage is allen bewusst.
Platter: Na sicher! Mit Salzburg isch die letschte Wahl gschlagen – also wird der junge Herr in Wean bald anfangen wollen.
Haslauer: Des müss ma verhindern.
Schützenhöfer: Des werd ma verhindern!
Wallner: Wobei … A bitzle dankbar sollt ma ihm scho sein.

Mikl-Leitner: Simma eh! Wir nicken do eh scho alle seit an Jahr zu allem, was er sagt, stumm wie die Wackeldackel!
Platter: Und auch, wenn er uns den Kanzler zurückgeholt hat – mir sein a no do!
Haslauer: Vor allem werden wir no do sein, wenn er scho längst wieder weg is.
Schützenhöfer: Der Kanzler kommt – der Kanzler geht. Aber beeindruckt des den Erzberg?
Wallner: Außerdem: Türkis is a echt grausige Farb.

Mikl-Leitner: Also, wir san uns einig? Wir san ab jetzt wieder schwarz?
Platter: Wie mir ja eh immer waren.
Haslauer: Und Föderalisten!
Schützenhöfer: Genau! Koste es, was es wolle.
Wallner: Solang’s Bundesgeld is.

Mikl-Leitner: Folglich sagen wir also wieder laut, was wir immer schon gsagt haben:
Platter: Reformen sind super!
Haslauer: Aber: Net bei uns!
Schützenhöfer: Und jeder Kanzler is nur so stark …
Wallner: … wie wir ihn sein lassen!

Mikl-Leitner: Also, lieber Basti, hier kommt die gute Nachricht: Wir sind wieder da!

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