Ausbildung statt Abschiebung

Österreich

Ausbildung statt Abschiebung: "Eine menschliche Katastrophe"

Seit gut einem Jahr lernt der gebürtige Iraker Abdelrahman Khaleel beim Linzer Mercedes-Großbetrieb Pappas. Dem 25-jährigen Flüchtling, der seit September 2015 in Österreich lebt, droht die Abschiebung.

Eine Katastrophe, die sowohl die Lehrlingssuche des Betriebes wie auch die Ausbildung an der Berufsschule infrage stellen, meinen der Berufsschuldirektor und der Lehrlingsbeauftragte. profil hat mit den drei Betroffenen in Linz gesprochen.

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  • Wolfgang Meindl Do, 12. Apr. 2018 13:55

    Ist zweifellos ein bedauerlicher Einzelfall, aber illegal eingereist, kein Anspruch auf Asyl, - Hauptproblen ist, dass es EU weit keine brauchbare Asyl- und Immigrationspolitik gibt. Dort liegt das Problem!!!

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    • Lukas Oertl
      Lukas Oertl Do, 12. Apr. 2018 20:14

      Abdelrahman kenne ich seit über 1 1/2 Jahren. Zwei Dinge seien hier bitte festgehalten:
      Ihm droht die Abschiebung, aber er wartet noch immer auf sein Interview. Ich weiß, dass er nicht ohne Grund seine Heimat, Freunde und Familie verlassen hat, also er ist nicht illegal eingereist. Wir hoffen, das auch im Interview zeigen zu können.
      Und zweitens: bedauerlicherweise kein Einzelfall...

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  • Rudolf Schlögel (4591) Do, 12. Apr. 2018 08:50

    Rechtsstaat zählt für Profil nicht, weil ,,rechts" drin steht!

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  • Rudolf Schlögel (4591) Do, 12. Apr. 2018 08:46

    Kann ein Gesetzesbruch durch späteres ,,Wohlverhalten" kompensiert werden?
    Nimmt sich der Rechtsstaat noch ernst?

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  • Elke Leser (Leserinn) Do, 12. Apr. 2018 08:39

    Natürlich wäre es schöner, würden gut Integrierte nicht einfach abgeschoben, aber, es ändert nichts, gekommen ist er auf illegale Weise.
    Sobald die Grenzen Europas wieder funktionieren und Asylanträge nur mehr außerhalb eingebracht werden können, haben Menschen wie Abdelrahman beste chancen.

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