Kurz, Strache

Kurz, Strache

Österreich

"Da wurde in den politischen Müll gegriffen"

Die Politik-Zitate der Woche.

"Ich bleibe wachsam und werde die FPÖ an ihren Taten messen."
Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in einer Zeit vor dem blauen Ratten-Gedicht.

Man spricht dann von der Gastkultur, doch sie vergessen dabei nur, dass wenn man zwei Kulturen mischt (als hehres Ziel wird aufgetischt), es ist, als ob man sie zerstört, das finde ich ganz unerhört!"
...und der Braunauer FPÖ-Vizebürgermeister Christian Schilcher reimt schon gegen fremde Nager ...

"Da wurde im wahrsten Sinn des Wortes in den politischen Müll gegriffen."
... was FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache nicht freut.

"Der Rücktritt des Vizebürgermeisters von Braunau war die einzig logische Konsequenz zu diesem abscheulichen und rassistischen Gedicht."
Kurz lobt die Konsequenz daraus.

"Es ist jenseitig, Herr Wolf, was Sie da machen."
FPÖ-Ikonographie und der "Stürmer" der Nazis: Die Gegenüberstellung im ORF ist für Generalsekretär Harald Vilimsky "etwas, das nicht ohne Folgen bleiben kann".

"Es ist ja bekannt, dass ich immer jede Form von Koalition und Zusammenarbeit mit der FPÖ abgelehnt habe."
Blau auch mit Rot? Igitt, findet Andreas Schieder, SP-Europaparlamentarier in spe.

"Es ist eine Zwangsregierung."
Der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) macht das auch nicht freiwillig.

"Das ist nicht unsere Parteilinie, sondern die Privatmeinung von Andreas Schieder."
Bleibt nur Hans Peter Doskozil im Burgenland.

"In puncto Geschlossenheit haben wir Luft nach oben."
SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner bleibt am Spielfeldrand.

"Ich habe es in den Medien mitverfolgt."
Kurz hat sich das Putsch-Protokoll seines Vorgängers Reinhold Mitterlehner nicht extra kommen lassen ...

"Ich halte es für problematisch, die liberale Demokratie in Summe zu kritisieren, nur weil man mit dem Ausgang der Nationalratswahl nicht zufrieden ist."
... und findet keine Spur von "autoritärer Demokratie" bei Türkis-Blau.

"Das war ein Putsch von hinten."
Findet dagegen Rendi-Wagner.

"Ich wache heute noch auf und hoffe, es war nur ein schlechter Traum."
Zustand beklagenswert, Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP).

"Ich bin nicht der Krampus."
Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) will keine "ökologischen Radikalmaßnahmen" in der Besteuerung.

"Dann nehme ich den Begriff scheinheilig zurück und nehme heuchlerisch."
Muna Duzdars (SPÖ) semantischer Kampf gegen den Ordnungsruf im Nationalrat.

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