Sebastian Kurz ist "mit den meisten per du"

Sebastian Kurz ist "mit den meisten per du"

Österreich

"Am liebsten ist mir nach wie vor Sebastian"

Die Politik-Zitate der Woche.

Am liebsten ist mir nach wie vor Sebastian. Mit den meisten bin ich ohnehin per du." - Kein "Herr Bundeskanzler", Sebastian Kurz gibt sich jovial.

"Ich werde mich weder von Demonstrationen noch von Streiks abbringen lassen." - Bleibt aber hart in der Sache.

"Es gibt keine Berufsgruppe, die sich so respektlos, schäbig und aggressiv behandelt." - Der baldige Wiener Ex-Bürgermeister Michael Häupl über Politiker ...

"Wenn ich mir die jetzigen Landeshauptleute anschaue: Die machen ihre Arbeit sehr gut, werden geschätzt - haben aber bestenfalls auf den zweiten Blick Humor." - ... und Spaßbremsen.

"Ich habe nicht die Absicht, am 25. Mai zu sterben." - Interviews gibt Häupl aber auch nach seinem Abtritt am 24. Mai.

"Ich habe in diesem Team eine Wiener Melange aus langjähriger Erfahrung, aus Politik, Wirtschaft, Soziales, Kultur und auch neuen Gesichtern." - Michael Ludwig (SPÖ) serviert seine neue Mannschaft.

"Auch Bono Vox von U2 wird einen Brief von mir bekommen." - Matthias Strolz sucht sich nach dem Rücktritt neue Freunde.

"Das ist ein zweifelhaftes Kompliment." - NEOS-Politiker mit Peter Pilz zu vergleichen findet Matthias Strolz nicht lustig.

"Die FPÖ, Heinz-Christian Strache persönlich, ist hier umgefallen, total." - SP-Klubchef Andreas Schieder und das blaue Ja zu CETA.

"Mein Gesicht ist noch immer vorhanden." - Dennoch kein Gesichtsverlust bei FPÖ-Vizeparteichef Norbert Hofer .

"Aber § 278 StGB 'kriminelle Vereinigung'? Ist das Dein Ernst? Was kommt als nächster Schritt?" - Ex-BZÖ-Chef Gerald Grosz hält den Mafia-Paragrafen bei der Verfolgung der Identitären für unangebracht und attackiert Justizminister Josef Moser (ÖVP).

"Nachdenkliche Worte!" - Der Chef der blauen Koalitionspartei Heinz-Christian Strache teilt Grosz' Wutrede auf Facebook.

"Gehirn einschalten ist aber grundsätzlich immer eine gute Idee." - Der neue FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker will auch die Social-Media-Aktivitäten der blauen Mandatare thematisieren.

"Diese Wohlfühlpartei, wo sich der Apparat wohlfühlt, ist ja etwas Schönes. Ich kritisiere das nicht. Aber damit gewinnst du die Bevölkerung mit ihren heutigen Problemen überhaupt nicht mehr." - Franz Voves und die Probleme der Sozialdemokratie.

"Wir brauchen künftig weniger Opportunisten und mehr Idealisten." - Auch SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher analysiert.

"In diesen Stunden bin ich einmal schwarz-weiß, weil Sturm Graz Cupsieger geworden ist." - Und sonst ist Hermann Schützenhöfer ein "Weiß-Grüner, ein Steirer", aber sicher kein türkiser Landeshauptmann.

"Das war jedenfalls eine Husch-Pfusch-Aktion, um nicht zu sagen ein putschartiger Vorgang gegenüber den Ländern." - Steiermarks Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer (ÖVP) und das Ende des Pflegeregresses.

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