Von Menschen und Mäusen
Wirtschaft

Wie sich Milliardäre die Zeit vertreiben

Von Menschen und Mäusen: Mit dem nötigen Kleingeld kann man sich jede noch so exzentrische Schrulle leisten. Womit sich Milliardäre und Manager so die Zeit vertreiben. Eine Auswahl.

An sportlichen Herausforderungen lässt Richard Branson kaum etwas aus: Der Gründer der Virgin Group überquerte den Atlantik erst mit einem Schnellboot, später im Heißluftballon. Denn Ärmelkanal durchfuhr er in einem Amphibienfahrzeug. Bereits in den späten 1970er-Jahren leistete er sich eine Privatinsel. Sie gehört, wie könnte es anders sein, zu den Virgin Islands.

Ex-Volkswagen-Vorstand Martin Winterkorn , über den man erst kürzlich erfuhr, dass er 3100 Euro Rente pro Tag erhält, pflegt auch ein einigermaßen extravagantes Hobby. Wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel“ vergangene Woche enthüllte, soll er seinen Koi-Karpfenteich auf VW-Kosten beheizen haben lassen. 60.000 Euro soll die Anlage für die temperaturempfindlichen Fische gekostet haben.

Winterkorn

Als Botschaft oder Privatschule wäre das Objekt gut geeignet, schlug der Makler vor. Amazon-Chef Jeff Bezos konnte der Idee nichts abgewinnen. Er wird das ehemalige Textilmuseum in Washington als Zweitwohnsitz nutzen. Die insgesamt 2500 Quadratmeter große Immobilie könnte damit zur bisher größten Privatresidenz in der US-Hauptstadt umfunktioniert werden. Den Preis von 23 Millionen Dollar soll Bezos laut einem Bericht der "Washington Post“ vom vergangenen Donnerstag bar bezahlt haben.

Bezos

Carlos Slim , dessen América Móvil die Mehrheit an der Telekom Austria hält, gönnte sich in seiner Heimatstadt Mexico City ein Kunstmuseum. Das Museo Soumaya beherbergt seine Kunstsammlung mit rund 66.00 Objekten und einem geschätzten Wert von rund 700 Millionen Dollar.

Slim

Auch der Gründer und CEO von Oracle Software, Larry Ellison , hat ein Faible für Boote. Segelregatten führen ihn nicht nur auf die Weltmeere, sondern auch immer wieder an den oberösterreichischen Traunsee. Bei seiner Urlaubsdestination hat er es gern wärmer. 2012 kaufte er Lāna‘i - die sechstgrößte Insel Hawaiis. Der Kaufpreis soll zwischen 500 und 600 Millionen Euro gelegen haben.

Ellison

Der russische Oligarch Roman Abramowitsch ist nicht nur Besitzer des FC Chelsea, sondern auch ein Freund großer Schiffe. Neben zwei U-Booten besitzt er mit der L’Eclipse die zweitgrößte Yacht (163 Meter lang) der Welt. Sie wurde erst kürzlich durch Azzam, die Yacht eines saudischen Prinzen, von Platz eins verdrängt.

Abramowitsch

Elon Musk sorgt für den Ernstfall vor. Den Paypal- und Tesla-Gründer treibt die Sorge um den Planeten um. Er fürchtet, dass eine Naturkatastrophe die Erde zerstört oder sie von der Menschheit unbewohnbar gemacht werden könnte. Mit seinem Weltraumunternehmen SpaceX will er die modernsten Raketen und Raumschiffe der Welt bauen und in spätestens 20 Jahren die ersten Menschen auf den Mars schicken.

Musk

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  • Walter Grünauer
    Walter Grünauer So, 22. Jan. 2017 17:00

    Und der Neid is a Hund, gell!

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  • Mark SundPunkt (pEDSIE)
    Mark SundPunkt (pEDSIE) Do, 19. Jan. 2017 12:58

    Hallo,
    und danke sehr für diesen Beitrag.
    Enfach nur hERDSIG, was für kein kleines Ego diese Herren haben.
    Wie heißt es so schön - DIE GIWER IS A HUND...
    Aber das können sie sich nicht kaufen: Liebe und andere Sachen, welche vom Herzen kommen.
    Freundschaft,

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  • Di, 17. Jan. 2017 10:37

    es ekelt einen beim anblick der visagen dieser halbgötter aller konsumnärrischen lohnsklaven.... und da wagt man dem alten trump noch was vorzuwerfen? trump ist ein weisenknabe gegenüber diesen figuren. hoffentlich erleidet der eine oder andre ein schicksal a la chodorkowski: 10 jahre sibirien.

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