Chrstian Rainer mit Michael Nikbakhsh im Gespräch.

Wirtschaft

Video: Michael Nikbakhsh wird Mitglied des ICIJ

Das globale Journalisten-Netzwerk hat unter anderem die "Panama Papers" veröffentlicht und besteht aus 200 Investigativjournalisten aus mehr als 70 Ländern. profil-Wirtschaftsressortleiter Michael Nikbakhsh wurde nun als Mitglied aufgenommen. Chrstian Rainer mit Michael Nikbakhsh im Gespräch.

Das International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) mit Sitz in Washington ist ein im allerbesten Sinne elitärer Zirkel: ein globales Recherche-Netzwerk, dem sich seit seiner Gründung 1997 über 200 herausragende investigative Journalisten und mehr als 100 Medienhäuser aus 70 Ländern angeschlossen haben. Steuerhinterziehung, Korruption, mafiöse Strukturen, Machtmissbrauch: ICIJ versucht, der dunklen Seite des globalisierten Kapitalismus mit journalistischen Mitteln zu begegnen, durch Bündelung von Ressourcen, Talenten, Kontakten und Know-how.

Einer breiteren Öffentlichkeit wurde ICIJ auch hierzulande durch Enthüllungen wie „Panama Papers“ und „Paradise Papers“ bekannt. Vergangene Woche ging für Michael Nikbakhsh ein Traum in Erfüllung, wie er selbst sagt: Er wurde als eines von weltweit 22 neuen Vollmitgliedern in das Netzwerk aufgenommen – als derzeit einziger Österreicher. Er folgt damit auf den 2015 verstorbenen „News“-Journalisten Kurt Kuch.

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