Plastik in den Ozeanen

Plastik in den Ozeanen

Wissenschaft

Der alte Müll und das Meer

Plastikmüll in den Meeren ist inzwischen ein gigantisches Problem.

Forscher schätzen, dass jedes Jahr bis zu 13 Millionen Tonnen davon in die Ozeane gelangen. In manchen Regionen fischen speziell dafür eingesetzte Schiffe täglich rund 1500 Tonnen davon aus dem Wasser.

Winzige Partikel

Als besonders bedenklich gilt Mikroplastik: Winzige Partikel, die entstehen, wenn Kunststoffmüll allmählich zerrieben und zermahlen wird oder wenn Rückstände aus Materialien wie Fleece ins Meer geschwemmt werden. Die Konzentration von Mikroplastik erreicht mitunter mehr als zwei Kilo pro Quadratkilometer.

Wie groß aber ist die Gefahr für die Ökosysteme wirklich?

Und wäre es denkbar, dass die Mikropartikel beispielsweise auch als Vehikel zur Verbreitung von Keimen infrage kommen? Derartige Fragen erörtert kommende Woche eine hochkarätige Expertenrunde im Wiener Naturhistorischen Museum, darunter ein ausgewiesener Experte für Mikroplastik am deutschen Alfred-Wegener-Institut (Dienstag, 24. Jänner, ab 19.00 Uhr in der Großen Kuppelhalle, 1010 Wien, Maria-Theresien-Platz) .

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