Erin Brockovich geht gegen „Bayer“ -Konzern vor

Profile. Kaum jemand konnte sich dem Charme jener Erin Brockovich entziehen, die Julia Roberts 2000 im gleichnamigen Film darstellte.

Die Geschichte der amerikanischen Anwaltsgehilfin, die auf eigene Faust dem Konzern Pacific Gas & Electric die Vergiftung des Grundwassers im kalifornischen Hinkley nachwies, brachte Roberts einen Oscar ein und machte auch Erin Brockovich berühmt. Nach dem Kinoerfolg wurde es in Europa eher ruhig um die heute 53-jährige, in Amerika aber moderierte sie verschiedene Fernsehsendungen und schrieb einen Ratgeber, der zum Bestseller wurde. Nun legt sie sich erneut mit einem großen Konzern an: Sie sammelt Tausende Leidensgeschichten von amerikanischen Frauen, die sich mit dem Bayer-Produkt „Essure“ einer Sterilisation unterzogen, und anschließend unter teils lebensgefährlichen Nebenwirkungen litten. Eine von ihnen rief Bayer in der Hauptversammlung vergangene Woche in Köln auf, das Produkt vom Markt zu nehmen.

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