Homophobe Äußerungen von Valartis-Banker Alfred Reisenberger

Banker Reisenberger nennt Conchita Wurst "homosexuellen Anstrich"

Banker Reisenberger nennt Conchita Wurst "homosexuellen Anstrich"

Valartis-Manager in Leserbrief: „Land versucht, sich einen homosexuellen Anstrich zu geben.“

„profil“ veröffentlicht in seiner aktuellen Ausgabe einen Leserbrief des prominenten Kapitalmarktexperten Alfred Reisenberger, derzeit „Head of Investment“ der Wiener Valartis Bank, Ableger der Schweizer Valartis Group. Reisenberger repliziert darin zunächst auf eine „profil“-Titelgeschichte zum ökonomischen Niedergang Österreichs, ehe er sich zu einer Schlussfolgerung versteigt: „Wenngleich ich mit sehr vielen Dingen des Artikels übereinstimme, muss man doch einiges richtig stellen. Die jüngste Wirtschaftsdynamik ist in vielen Ländern der Eurozone höher gewesen als in Österreich, ohne Zweifel. Viele dieser Länder sind jedoch von einer deutlich niedrigeren Basis, hervorgerufen durch die Finanzkrise, wieder gewachsen … Also immer schön die Kirche im Dorf lassen. ABER wenn ein Land versucht, sich einen homosexuellen Anstrich zu geben, Personen wie der/die/das Wurst zu unseren Aushängeschildern werden, und ein Kanzler nicht müde wird zu betonen, dass der Kapitalmarkt das Böse vom Bösen ist, dann darf man sich nicht wundern, wenn wir demnächst links und rechts überholt werden …“