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Hypo Alpe-Adria wollte Journalisten zu „Hofberichterstattern“ machen
08/29/2015

Hypo wollte Journalisten zu „Hofberichterstattern“ machen

Hypo Alpe-Adria wollte Journalisten zu „Hofberichterstattern“ machen

„profil“ veröffentlicht in seiner aktuellen Ausgabe (36/15) Auszüge aus einer geheimen Medienstrategie für die Hypo Alpe-Adria. Das insgesamt über 400 Seiten umfassende Konvolut (E-Mails, Dokumentationen, Verträge, Konzepte) steht in Zusammenhang mit dem von Hypo-Vorstand Gottwald Kranebitter vergebenen Beratungsmandat an die Agentur Change Communications des PR-Experten Wolfgang Rosam im Jahr 2011. Der Auftrag: die negative Berichterstattung über das notverstaatlichte Institut ins Wohlwollende zu drehen. Oder wie es Bank und Agentur in einem Briefing formulieren: „Wir wollen näher an die Medien heranrücken und uns diese soweit möglich zu Hofberichterstattern machen.“ Der unbequeme Redakteur einer österreichischen Tageszeitung wurde in einem der internen E-Mails als „oberflächlicher nicht recherchierender Arsch“ bezeichnet.

10.000 Euro pro Monat

Die damals Involvierten wollen sich dazu heute nicht öffentlich äußern. Rosam: „Ich spreche prinzipiell nicht über meine Klienten.“ Gottwald Kranebitter war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Rosams Honorar belief sich auf 10.000 Euro pro Monat. Der Vertrag lief ein Jahr.

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