Wirtschaftsminister Reinhiold Mitterlehner (ÖVP) und die kanadische Ministerin für internationalen Handel, Chrystia Freeland.
Wirtschaftsminister Reinhiold Mitterlehner (ÖVP) und die kanadische Ministerin für internationalen Handel, Chrystia Freeland.

© APA/HERBERT NEUBAUER

Wirtschaft
09/29/2016

Im CETA-Labyrinth: Ein Wegweiser

Welchen Weg nimmt das EU-Kanada-Abkommen?

von Joseph Gepp

Hektik in Europas Hauptstädten. Bald soll das viel kritisierte EU-Kanada-Handelsabkommen CETA ("Umfassendes Wirtschafts- und Handelsabkommen“) unterzeichnet werden. Doch wichtige Fragen sind offen. Vor allem, ob alle EU-Staaten mitziehen. In Österreich beispielsweise sind sich die Regierungsparteien SPÖ und ÖVP uneins. Diese Woche lehnten bei einer suggestiv angelegten Befragung 92 Prozent der SPÖ-Parteimitglieder CETA ab (Beteiligung: 7,5 Prozent). SPÖ-Kanzler Christian Kern erklärt, sich ans Ergebnis gebunden zu fühlen. ÖVP-Vize Reinhold Mitterlehner fühlt sich übergangen. Wie geht es weiter?

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