Johannes Preiser-Kapeller von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Johannes Preiser-Kapeller von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

© Privat

Klima-Podcast
04/22/2022

Das Klima verändert sich seit Jahrtausenden. Na und?

Tauwetter #33: „Von einem globalen menschengemachten Klimawandel kann man erst mit Beginn der Industrialisierung sprechen“, sagt Umwelthistoriker Johannes Preiser-Kapeller.

von Christina Hiptmayr, Joseph Gepp

Ob Kleine Eiszeit, mittelalterliche Warmzeit oder das Jahr ohne Sommer: Im Lauf der Geschichte gab es immer wieder Klimaveränderungen. Diese Phänomene werden von Klimawandelleugner gerne als Beweis herangezogen, um die Verantwortung des Menschen an der aktuellen Erderhitzung in Abrede zu stellen. Doch wie sind die historischen Klimaveränderungen tatsächlich zu erklären? Wie haben sie sich auf frühere Gesellschaften ausgewirkt und wie haben diese darauf reagiert? Und welche Parallelen und Lehren lassen sich daraus für die Gegenwart ziehen? Darüber sprechen Christina Hiptmayr und Joseph Gepp in der aktuellen Tauwetter-Folge mit Johannes Preiser-Kapeller von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Der Byzantinist und Umwelthistoriker forscht seit Jahren zum Thema und hat dazu zwei Bücher veröffentlicht („Die erste Ernte und der große Hunger“ sowie „Der lange Sommer und die Kleine Eiszeit“, beide im Mandelbaum Verlag erschienen).

 

„Tauwetter“, das bezeichnet Zeiten der Schneeschmelze ebenso wie Phasen politischen Aufbruchs. „Tauwetter“, so heißt auch der profil-Podcast zur Klimakrise und deren Bekämpfung - mit Fokus auf Österreich. Er erscheint jeden zweiten Freitag.

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