FMA-Vorständin Mariana Kühnel
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„Wir können nicht in jede Bank einen Aufsichtspolizisten stellen“

Die Vorstände der Finanzmarktaufsicht, Mariana Kühnel und Helmut Ettl, über Betrugsmaschen, Krypto-Lizenzen und Häuslbauerkredite.

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Sehr viele Doppelinterviews werden die beiden nicht mehr geben. Der langjährige FMA-Vorstand Helmut Ettl scheidet mit 31. Oktober aus der Finanzmarktaufsicht aus und übersiedelt nach Washington, wo er Exekutivdirektor im Internationalen Währungsfonds wird. Mariana Kühnel kennt ihren zukünftigen Vorstandskollegen bereits, er kommt aus dem Haus: Oliver Schütz ist Bereichsleiter der Bankenabwicklung in der FMA.

Frau Kühnel, Sie sind jetzt ziemlich genau ein Jahr im Vorstand der FMA. Wie oft hat in der Zeit die Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner schon angerufen?

Mariana Kühnel

Wir versuchen, mit allen relevanten Stakeholdern in regelmäßigem Kontakt zu sein. Die Frau Landeshauptmann war auch dabei.

Die FMA war sogar Thema auf der jüngsten Landeshauptleute-Konferenz. Wieso ist die Finanzmarktaufsicht ein so wichtiges Thema für Frau Mikl-Leitner?

Kühnel

Das müssen Sie Frau Mikl-Leitner fragen.

Niederösterreichs Landeshauptfrau kritisiert die strengeren Regeln für Häuslbauerkredite bis heute sehr leidenschaftlich. Dabei ist die KIM- (Kreditinstitute-Immobilienfinanzierungsmaßnahmen)-Verordnung im Sommer 2025 ausgelaufen. War sie ein Erfolg, Herr Ettl?

Josef Redl

Josef Redl

ist Redakteur im Wirtschafts-Ressort.