Forschungsteam der TU Graz:  Julian Jauk, Milena Stavrić, Lukas Gosch.
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Bauen mit Ton und Pilzen: Grazer Forschende erfinden kühlende Ziegel

Forschende der TU Graz erzeugen Baustoffe aus Ton und Pilzen mittels 3D-Druck. Wie sie Zement und Klimaanlagen ersetzen.

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Die großflächigen Tische sind mit Objekten in verschiedensten Erscheinungsformen bepackt, dicht an dicht geschlichtet, teils übereinander gestapelt. Manche besitzen Würfelgestalt, andere gekrümmte Oberflächen, einige sind röhren- oder tonnenförmig, wieder andere erinnern an Wabenstrukturen oder Blumenvasen. Mitunter sind die Objekte glatt, oft jedoch mit geriffelten oder geschwungenen Mustern versehen; manche sind innen hohl, andere mit einem gitterartigen Innenleben ausgestattet.

So vielfältig die handgroßen oder bis zu etwa einem halben Meter messenden Gegenstände sind, die auf den massiven Tischplatten des Instituts für Architektur und Medien der Technischen Universität Graz liegen – sie weisen eine Reihe von Gemeinsamkeiten auf: Sie alle bestehen aus Ton, teils zu Keramik gebrannt, wurden digital entworfen und mittels 3D-Druck gefertigt, und die gesamte Sammlung dient demselben Zweck: Es handelt sich um innovative Baustoffe, um Module, aus denen sich Fassadenverkleidungen ebenso herstellen lassen wie komplette Wände.

Alwin Schönberger

Alwin Schönberger

leitet das Wissenschafts-Ressort.