"Freitag, der 13.": Was steckt hinter dem Mythos?

"Freitag, der 13.": Was steckt hinter dem Mythos?

Fünf Fakten zu einem Unglückstag, der in Wirklichkeit keiner ist.

- Die irrationale Angst vor einem "Freitag, den 13." wird auch als "Paraskavedekatriaphobie" bezeichnet.

- Nach Angaben von mehreren Versicherungsanstalten passieren an Freitagen, die auf den 13. Tag des Monates fallen, sogar tendenziell weniger Unfälle als an anderen Freitagen. Der Wochentag mit den meisten Schadensfällen ist übrigens der Montag.

- Eines der wenigen tragischen Ereignisse in der Weltgeschichte, die tatsächlich auf einen "Freitag, den 13." fielen, war die befohlene Verhaftung aller Mitglieder des Tempelordens durch den französischen König Philipp IV. im Oktober 1307.

- Aller Wahrscheinlichkeit nach beruht der Mythos rund um das Unglücksdatum einzig und alleine auf dem Roman "Freitag der 13.", den der Amerikaner Thomas William Lawson 1907 veröffentlichte. Vor 1907 finden sich keine schriftlichen Erwähnungen des Unglückstages. Die Annahme, der Volksglauben rund um das Datum sei schon sehr alt, ist demnach völlig falsch.

- Nicht überall auf der Welt ist "Freitag, der 13." ein besonderes Datum. In den spanischsprachigen Ländern und Griechenland gelten Dienstage, die auf den 13. eines Monats fallen, als Unglückstage. In Italien gilt Freitag der 17. als Unglücksdatum.