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Neues Ranking: Warum das AKH zu den weltbesten Spitälern zählt

Das Wiener AKH wurde unter die weltbesten Universitätsspitäler gereiht. Wie sich die Top-Position im globalen Ranking erklärt.

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Zuerst konnte Markus Müller die Frage nicht recht deuten. Kräne? Wieso wollte der Mann bloß wissen, wie viele Kräne beim AKH stehen? Heute ist dem Rektor der Medizinischen Universität Wien klar, worauf sein internationaler Kollege damals abzielte: Kräne signalisieren Bautätigkeit, und diese bedeutet Aufbruch und Innovation. So betrachtet seien Kräne „ein sichtbares Zeichen von Fortschritt“, sagt Müller.

Im Moment wird intensiv gebaut auf dem weitläufigen Areal zwischen Währinger Gürtel, Lazarett- und Spitalgasse, das sich das Universitätsklinikum AKH Wien und die MedUni Wien teilen, jene eng verzahnten Institutionen, die im Rahmen eines Kooperationsmodells Forschung, Lehre und Spitalsbetrieb abdecken. Auf rund 90.000 Quadratmetern entsteht gerade neue Infrastruktur für Wissenschaft und Klinik: ein neuer Uni-Campus; das Eric-Kandel-Institut für Präzisionsmedizin; das Ignaz-Semmelweis-Institut für Infektionsforschung; das Center for Translational Medicine, das im kommenden Oktober eröffnet wird.

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„Willkommen in der Zukunft der Medizin“, verkünden Transparente auf der Baustelle. Solche Botschaften erregen auch die Aufmerksamkeit der internationalen Fachwelt, und deren Wahrnehmung ist ein Schlüsselkriterium eines alljährlich publizierten Rankings: „World’s Best Hospitals“ heißt diese Reihung von Universitätsspitälern aus aller Welt, die das US-Nachrichtenmagazin „Newsweek“ gemeinsam mit dem Datenportal „Statista“ erstellt. In der kürzlich veröffentlichten aktuellen Fassung rangieren das Universitätsklinikum AKH und die MedUni Wien auf Platz 20 – global betrachtet, unter 2530 Spitälern aus 32 Ländern.

Die Spitzenpositionen belegen traditionell US-amerikanische Institutionen wie die Mayo Clinic und die Cleveland Clinic, in guter Gesellschaft mit dem kanadischen Toronto General Hospital und dem schwedischen Karolinska Institutet. Doch bald nach weiteren US-Spitälern, der Berliner Charité und dem Universitätsspital Zürich folgt Wien: Platz 20, sieben Plätze weiter vorn als noch 2025.

Alwin Schönberger

Alwin Schönberger

leitet das Wissenschafts-Ressort.