Der japanische Premierminister Junichiro Koizumi nutzte die Elektrostatik, um sich den Ballon auf den Kopf zu kleben.
Der japanische Premierminister Junichiro Koizumi nutzte die Elektrostatik, um sich den Ballon auf den Kopf zu kleben.

© 2006 Getty Images

Wissenschaft
07/29/2016

Tragbares Minikraftwerk

Warum es gut ist unter Strom zu stehen.

von Alwin Schönberger

In sehr kleinem Maßstab entwickelten nun chinesische Forscher ein portables Minikraftwerk, das Reibungselektrizität nutzt - ähnlich dem Effekt, der bewirkt, dass ein elektrostatisch geladener Kamm die Haare zu Berge stehen lässt. Die Wissenschafter konstruierten einen dehnbaren Gummischlauch, an dessen Enden sie Elektroden montierten. Durch Berührung - etwa indem man den Schlauch wie einen Armreif trägt und ihn mit der anderen Hand dreht - lässt sich ein wenig Strom erzeugen, der beispielsweise Dioden zum Leuchten bringt. Die Erfindung ließe sich auch in ein Mousepad integrieren, sodass das Dirigieren der Computermaus Energie liefert, oder einfach an Schuhsohlen heften, wobei Bewegungen der Füße diesen triboelektrischen Effekt gewährleisten.

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