Der blinde Fleck in der Vermögensplanung der Österreicher:innen
Das Depot ist breit gestreut, die Pensionslücke berechnet, beim Eigenheim sitzt jede Kommastelle. Wer seine Finanzen ernst nimmt, plant heute mit spitzem Bleistift. Ein Szenario bleibt dabei erstaunlich oft unberührt: Was, wenn das Haupteinkommen von einem Tag auf den anderen wegfällt?
Die laufenden Kosten bleiben, die Kreditrate auch. Laut einer repräsentativen Studie von livv.at besitzen zwar 71 % eine Haushaltsversicherung, aber nur 24 % eine Ablebensversicherung – abgesichert ist bei vielen also der Hausrat, nicht das Familieneinkommen.
Das Finanzprodukt, das keine Rendite verspricht
Anders als ein Fonds oder eine Kapitallebensversicherung baut eine Risikolebensversicherung kein Kapital auf. Sie ist reiner Schutz ohne Sparanteil – und genau das macht sie transparent kalkulierbar: Sie zahlen einen klaren Beitrag für eine klar definierte Summe, die im Todesfall an Ihre Familie geht.
Im Leistungsfall zählt Tempo: Die Versicherungssumme geht über das Bezugsrecht direkt an die begünstigte Person, an einer langwierigen Verlassenschaft vorbei. So ist das Geld dann verfügbar, wenn Kreditraten und Fixkosten weiterlaufen.
Wer die Laufzeit übersteht, bekommt nichts zurück. Das klingt ernüchternd, hält den Beitrag aber gering – der Preis für Sicherheit, nicht für Rendite.
livv.at bietet genau diesen Schutz als spezialisierte Online-Plattform an – der Abschluss läuft komplett digital, ab 3 € im Monat. Der VKI bewertet den Anbieter mit „Sehr Gut“.
Reicht die staatliche Vorsorge nicht?
Der häufigste Einwand lautet: „Meine Familie bekommt doch die Witwen- und Waisenpension.“ Diese Witwenpension gibt es zwar – ihre Höhe bemisst sich aber am Pensionsanspruch der verstorbenen Person und deckt real oft nur einen Bruchteil des bisherigen Haushaltseinkommens ab. Für laufende Kreditraten und den gewohnten Lebensstandard bleibt damit eine Lücke, und zwar genau in der Phase, in der die Familie am wenigsten Spielraum hat.
Noch größer wird die Lücke bei Paaren ohne Trauschein: Wer nur zusammenlebt, hat auf eine staatliche Hinterbliebenenpension gar keinen Anspruch. Dann ist die private Absicherung die einzige, die überhaupt greift.
Für wen sich der Schutz besonders lohnt
Entscheidend ist nicht das Vermögen auf dem Papier, sondern die Frage, wer im Ernstfall von einem Einkommen abhängt. Besonders relevant ist der Schutz für Alleinverdiener-Haushalte, für alle mit laufendem Immobilienkredit und für Selbstständige, die keine betriebliche Absicherung im Rücken haben.
Und ganz nüchtern: Wer niemanden finanziell versorgt und schuldenfrei ist, braucht ihn kaum. Genau diese klare Zuordnung macht die Ablebensversicherung zu einem Baustein, den man bewusst wählt statt reflexhaft abzuschließen.
So finden Sie die richtige Versicherungssumme
Die passende Deckung orientiert sich an den Verpflichtungen, die im Ernstfall bestehen bleiben. Als Faustregel gilt: offene Kredite plus einige Jahresnettoeinkommen, damit die Familie Zeit gewinnt.
Rechenbeispiel
Eine junge Familie mit rund 200.000 € Restschuld am Eigenheim und zwei Kindern zählt den offenen Kredit und etwa drei Jahresnettoeinkommen zusammen – und landet bei einer Deckung um die 300.000 €. Für eine gesunde Person Anfang 30 liegt der Beitrag dafür je nach Laufzeit meist im niedrigen zweistelligen Eurobereich pro Monat – die genaue Höhe zeigt der Online-Rechner in wenigen Minuten.
Worauf es beim Abschluss ankommt:
- Früh abschließen: Mit 30 zahlen Sie spürbar weniger als mit 45 – das Eintrittsalter bestimmt den Beitrag.
- Realistisch dimensionieren: Die Summe soll Kredit und Lebenshaltung abdecken, ohne unnötig hoch zu liegen.
- Regelmäßig anpassen: Nach einem zweiten Kind, einem neuen Kredit oder einem Gehaltssprung sollte die Deckung überprüft werden.
- Gesundheitsangaben ehrlich machen: Ungenaue Angaben können im Leistungsfall den Schutz kosten.
Absicherung vor Optimierung
Vermögensaufbau funktioniert nur, solange das Einkommen fließt, das ihn trägt. Depot, Eigenheim und Pensionsvorsorge stehen auf diesem Fundament – fällt es weg, gerät der ganze Plan ins Wanken.
Die Ablebensversicherung sichert genau dieses Fundament, bevor an der Rendite gefeilt wird. Sie ist der unspektakulärste Posten der Vermögensplanung und im Ernstfall der wichtigste.
Der Abschluss ist heute unkompliziert: digital, in wenigen Minuten und ohne Vertreterweg. Hinter livv.at steht die Lebensversicherung von 1871 a. G. München (LV 1871), einer der solventesten Versicherer Deutschlands mit über 150 Jahren Erfahrung. Wer die eigene Familie absichern möchte, kann bei livv.at die passende Versicherungssumme berechnen – unverbindlich und in Minuten.
Autor: Daniel Schwarz
Daniel Schwarz ist Online Marketing Manager bei Livv.at - einer digitalen Versicherungsplattform der Lebensversicherung von 1871 a. G. München. Seine umfassenden Kenntnisse im Bereich Onlinemarketing machen ihn zu einem Experten auf seinem Gebiet. Livv.at bietet die Möglichkeit, Ablebens- bzw. Risikolebensversicherungen komplett digital abzuschließen, um so ein wichtiges finanzielles Schutzpolster für Familien, Kinder und Partner zu schaffen.