Die Medizin der Zukunft an der MedUni Wien
Am 1. Oktober 2026 eröffnen das Center for Translational Medicine und das Eric Kandel Institute – Center for Precision Medicine, die für eine neue Ära der Medizin stehen: „Diagnosen, Therapien und Prävention können dadurch noch gezielter auf einzelne Patient:innen zugeschnitten werden, bis hin zur Identifizierung von Krankheitsursachen auf molekularer Ebene und unterstützt durch Artificial Intelligence“, erklärt Markus Müller, Rektor der MedUni Wien: „Wir bauen nicht nur Gebäude, wir bauen die Zukunft der Medizin.“
Die neuen Gebäude und Institute entstehen in unmittelbarer Nähe zum Universitätsklinikum AKH Wien, verbunden durch Brücken, symbolisch wie baulich. Das Center for Precision Medicine trägt den Namen Eric Kandel Institute, benannt nach dem Nobelpreisträger und Ehrendoktor der MedUni Wien, der 1938 vertrieben wurde und in seiner Kindheit ganz in der Nähe des heutigen Standorts lebte. Im Eric Kandel Institute wird es Raum für für Forschung und Entwicklung von Therapien auf dem Gebiet der maßgeschneiderten Medizin geben. Personalisierte Medizin (auch „Präzisionsmedizin“) bewirkt einen Paradigmenwechsel in der Medizin. Die bisher auf der „one-size-fits-all“-Behandlungsmethode aufbauende Medizin ging häufig mit Nebenwirkungen oder teils geringen Heilungserfolgen einher. Die beste Therapie- und Präventionsform ist aber eine individuell auf die Patient:innen und ihre genetischen Voraussetzungen abgestimmte Medizin: die Präzisionsmedizin.
In den neuen Gebäuden wird die Vision zur Wirklichkeit: maßgeschneiderte Medizin, frühzeitige Diagnosen, experimentelle Therapien und ein Verständnis von Gesundheit, das weit über die Behandlung hinausgeht.
Rektor MedUni Wien
Forschung, die direkt bei den Patient:innen ankommt
Das Center for Translational Medicine setzt ergänzend auf den Grundsatz „from bench to bedside and back“. Das bedeutet, dass neue Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung möglichst schnell bei den Patient:innen ankommen. Umgekehrt berücksichtigen die Forscher:innen der MedUni Wien die Erfahrungen und das Wissen aus der Patient:innenversorgung im AKH Wien bei der Forschung und Entwicklung von Diagnostika und Therapien. Das Ziel ist, die Grundlagenwissenschaft mit der Klinik zu verbinden und gemeinsam neue Forschungs- und klinische Studienprojekte zu entwickeln. Dafür wird das Zentrum eine geschlossene Kette von der experimentellen Laboruntersuchung bis zur Klinischen Phase I/II-Forschung in einem Gebäude verbinden.
"In den neuen Gebäuden wird die Vision zur Wirklichkeit: maßgeschneiderte Medizin, frühzeitige Diagnosen, experimentelle Therapien und ein Verständnis von Gesundheit, das weit über die Behandlung hinausgeht", so Rektor Markus Müller.
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Hinter jedem Bauprojekt an der MedUni Wien stehen Menschen, die etwas bewegen wollen. In den Stories erzählen sie, was die „Medizin der Zukunft“ für sie und für uns alle bedeutet: Hier nachlesen