Das SKD Project versteht Mode als Teil eines kreativen Netzwerks.
SKD Fashion Revolution: Wie das SKD Project Community stärkt
Dahinter steht der Versuch, Mode mit Kunst, Musik und Community zu verbinden und damit auch Themen sichtbar zu machen, die im Alltag oft im Hintergrund bleiben.
SKD Project: Was zählt, sind Taten.
Der Ausgangspunkt ist persönlich. Gründerin Shelly Nguyen hat schwierige Kapitel selbst durchgemacht und daraus etwas gebaut. In Stärke umgewandelt. Kein wohlklingendes Marketingkonzept, sondern einen echten Raum. Das SKD Project ist offen für alle, die mitgestalten wollen. Keine Zuschauer, keine Konsumenten. Eine Community, die anpackt. „Safe Space“ ist hier kein weiches Wort. Es ist die Basis. Für unterschiedliche Perspektiven, für gegenseitigen Respekt, für alles, was sonst oft zu kurz kommt. Bei SKD wird nicht darüber geredet, wie man füreinander da sein sollte. Es wird gemacht. Trag es, weil es dir steht. Trag es, weil es dahinter was gibt. Oder trag es einfach, weil es ein schönes Stück ist. Alles richtig.
Wie das SKD Artists und Community verbindet
Im Zentrum des SKD Projects steht die Zusammenarbeit mit Kreativen. Künstlerinnen und Künstler aus unterschiedlichen Bereichen werden eingeladen, Teil des Projekts zu werden und eigene Perspektiven einzubringen. Ein Schwerpunkt liegt dabei aktuell auf einem Musikprojekt, bei dem mehrere Artists an gemeinsamen Veröffentlichungen arbeiten. Die Beiträge reichen von einzelnen Tracks bis hin zu visuellen Umsetzungen wie Musikvideos und bilden einen zentralen Bestandteil des SKD Projects. Damit verschiebt sich der Fokus: Mode ist nicht mehr das alleinige Produkt, sondern Teil eines größeren Konzepts. Das Projekt funktioniert weniger wie eine klassische Marke, sondern eher wie ein offenes Modell, das verschiedene kreative Ausdrucksformen bündelt.
Themen, die über Mode hinausgehen
Inhaltlich kreist das SKD Project um Themen wie Self-Love, LGBTQIA-Awareness, Empowerment und kulturelle Vielfalt. Diese spiegeln sich nicht nur in den Designs wider, sondern auch in den künstlerischen Beiträgen innerhalb des Projekts. Der Anspruch ist dabei klar formuliert: Mode soll nicht nur ästhetisch funktionieren, sondern auch gesellschaftliche Themen transportieren. Gleichzeitig bleibt offen, wie stark solche Inhalte tatsächlich im Alltag der Konsumentinnen und Konsumenten ankommen, ein Spannungsfeld, das viele junge Labels betrifft.
Vegane Mode und Slow Fashion bei SKD Fashion Revolution
Die Kollektionen von SKD Fashion Revolution sind eng mit dem SKD Project verknüpft. Sie greifen zentrale Themen auf und machen sie im Alltag sichtbar. Produziert wird in kleineren Strukturen mit direkter Abstimmung, um Arbeitsbedingungen und Prozesse nachvollziehbar zu halten. Zum Einsatz kommen PETA-Approved-Vegan-zertifizierte Materialien, ergänzt durch einen Ansatz, der auf Langlebigkeit statt schnellen Kollektionswechsel setzt. Damit folgt das Unternehmen dem Prinzip der Slow Fashion, auch wenn sich dieses im preislich umkämpften Modemarkt nicht immer einfach umsetzen lässt.
SKD Project zwischen Idealismus und Modebranche
Projekte wie SKD bewegen sich in einem Spannungsfeld: Der Anspruch, gesellschaftliche Themen sichtbar zu machen, trifft auf wirtschaftliche Realität. Faire Produktion, kleine Stückzahlen und kreative Zusammenarbeit sind aufwendig, gleichzeitig bleibt der Preisdruck im Markt hoch. Das SKD Project zeigt exemplarisch, wie junge Labels versuchen, darauf zu reagieren: nicht nur über Produkte, sondern über Konzepte, die Community, Kunst und Mode miteinander verbinden. Ob sich dieser Ansatz langfristig durchsetzt, hängt letztlich auch davon ab, wie stark Konsumentinnen und Konsumenten solche Modelle mittragen.
Weitere Informationen zum Konzept und zur aktuellen Kollektion finden sich unter www.skd.cat
Impressum:
SKD Fashion Revolution e.U.
Shelly Nguyen Handelskai 94–96, 23.–24. OG
1200 Wien, Österreich
E-Mail: [email protected]
Web: www.skd.cat