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Gesellschaft
07/14/2015

Schlussmachen? Auch dafür gibt es eine App!

Schlussmachen? Auch dafür gibt es eine App!

von Ingrid Brodnig

Es gibt viele unrühmliche Methoden, mit jemandem schlusszumachen. Sehr oft spielt das Smartphone dabei eine Rolle. Hier mein Überblick über die grottigsten Breakup-Methoden.

Platz 3: Eine SMS/Facebook-/Whatsapp-Nachricht versenden

Sofern man nicht 14 ist und eine virtuelle Fernbeziehung mit einer Blutelfin aus dem Onlinespiel „World of Warcraft“ führt, ist diese Art des unpersönlichen Schlussmachens doch eher feig. Und vielleicht hätte sogar die Elfin aus „World of Warcraft“ ein Telefonat per Skype verdient.

Platz 2: Sich totstellen (vulgo „Ghosting“)

Neulich habe ich in der „New York Times“ ein neues Wort gelernt: „Ghosting“ ist der Fachterminus, wenn man auf Anrufe, SMS und E-Mails des einstigen Gspusis oder Partners einfach nicht mehr reagiert. Diese Methode könnte übrigens auch Material für einen Hollywood-Film bieten: „Ghosting – Keine Nachricht von Sam“.

Platz 1: Das Copy-Paste-Ende

Das Internet weiß bekanntlich alles. Es weiß, wo man die witzigsten Katzenfotos findet und wie man das schwierige Wort Krysanteme Chrysantheme richtig schreibt. Jedoch hilft uns das Web auch dort, wo uns mitunter nicht geholfen werden sollte. Zum Beispiel beim Formulieren von Schlussmach-SMS.

Es gibt tatsächlich Webseiten und sogar Smartphone-Apps, die fertige Texte zum Schlussmachen liefern. Die App „BreakupText“ bietet zum Beispiel solche schablonenartige Formulierungen und die Möglichkeit, diese dann gleich per SMS zu versenden. Den englischsprachigen Standardtext kann man hier finden: http://www.breakuptext.me/web. Total beeindruckend: Im Vergleich dazu wirkt sogar die die individuell verfasste Schlussmach-SMS nahezu liebenswürdig.

Welche traumatischen Schlussmach-Methoden haben Sie bereits erlebt? Welche Rolle spielte dabei das Smartphone? Diskutieren Sie hier oder schreiben Sie der Autorin auf Twitter.

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