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Affäre Julius Meinl
05/21/2010

Affäre Julius Meinl: Wo kein Richter

Affäre. Die zuständige Richterin hat sich auf unbestimmte Zeit in den Krankenstand verabschiedet

von Michael Nikbakhsh

„Sie ist derzeit nicht im Dienst“, bestätigt Gerichtssprecher Christian Gneist. Dem Vernehmen nach soll ihr das Verfahren psychisch zunehmend zugesetzt haben. Ob sie den Fall weiter behält, ist unklar. Im Juli des Vorjahrs ließ Deutenhauser den Meinl-Gutachter der Staatsanwaltschaft Wien, Thomas Havranek, auf Druck der Meinl Bank absetzen – wegen angeblicher Befangenheit. Delikat: Sie hatte Meinl ­wenige Wochen zuvor aufgrund einer belastenden Expertise desselben ­Gutachters verhaften lassen.

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