Die gedopte Nation: Hunderte Athleten, Funktionäre und Betreuer unter Verdacht

Doping als Massenphänomen: Vom mächtigen ÖSV-Präsidenten bis zum Hinterhof-Bodybuilder stehen hunderte Athleten, Funktionäre und Betreuer unter Anklage oder Verdacht. Nach exklusiven profil-Informationen hatte auch die Triathletin Kate Allen bei ihrem Olympia­sieg ­verbotene Substanzen im Körper.

Von Emil Bobi, Rosemarie Schwaiger und Martin Staudinger
Mitarbeit: Robert Treichler

Der ORF-Kommentator schrie vor Begeisterung und war kaum noch zu verstehen: „Kate Allen kann Olympiasiegerin werden. Die Sensation ist perfekt. Eine unglaubliche Laufleistung, fast drei Minuten aufgeholt!“ Am 25. August 2004 gewann die gebürtige Australierin Kate Allen die olympische Goldmedaille im Triathlon. Mit dem Sieg der damals 34-Jährigen hatte niemand gerechnet. Erst auf der Zielgeraden war Allen an der ebenfalls aus Australien stammenden Barbara Harrop vorbeigezogen. In ihrem Gesichtsausdruck so kurz vor dem Triumph mischte sich totale Erschöpfung mit größtem Glück. Es war einer jener magischen Augenblicke, wie sie nur der Spitzensport bieten kann.

Österreich war begeistert: „Ich habe jetzt den Olymp des Glücks erreicht“, jubelte Leo Wallner, Präsident des Österreichischen Olympischen Comités (ÖOC). Bundespräsident Heinz Fischer gratulierte herzlich, Bundeskanzler Wolfgang Schüssel zeigte sich für seine Verhältnisse geradezu überschwänglich: „Kate Allen hat eine fulminante Leistung im Triathlon geboten und gehört nun zu den ganz Großen in Athen.“

Auch wenn die Erfolge seither spärlicher wurden, zehrt die Wahltirolerin bis heute von ihrem Erfolg in Athen. Erst vor Kurzem war sie mit ihrem Ehemann und Trainer Marcel Diechtler in der Ö3-Sendung „Frühstück bei mir“ zu Gast, wo sie über ihr Leben, das bevorstehende Karriereende und ihren Wunsch nach einer Familie erzählte. Beworben wurde dabei auch ihre Autobiografie „Kate Allen, eine Weltreisende am Olymp“.

Doch wie profil nun exklusiv erfuhr, steht über dem Triumph in Athen ein großes Fragezeichen. Kate Allen musste beim Dopingtest nach dem Rennen einräumen, verbotene Asthmamedikamente aus der Gruppe der Glucocortikosteroide und Beta-2-Agonisten konsumiert zu haben. Unter ungeklärten Umständen gelang es, den Skandal zu verhindern und eine Disqualifikation wegen Dopings abzuwenden. Das bestätigten gegenüber profil der damalige Triathlon-Sportkoordinator Gerald Dygryn und Funktionäre bis hinauf zu Ex-ÖOC-Generalsekretär Heinz Jungwirth.

Skandale. Die Ungereimtheiten im Fall Kate Allen fügen sich perfekt in eine ganze Reihe von Dopingskandalen, die in den vergangenen Wochen und Monaten aufge­flogen sind. Verdächtige, Beschuldigte und Überführte kommen dabei aus allen Ebenen des Sports – vom hochrangigen Funktionär über den erfolgreichen Athleten bis zum Bodybuilder aus dem Vorstadt-Fitnessstudio. Für alle gilt vorerst die Unschuldsvermutung.

Schon bald wird Peter Schröcksnadel , der mächtige Präsident des ÖSV (Österreichischer Skiverband) in Italien vor Gericht stehen. Staatsanwalt Raffael Guariniello wirft ihm die Begünstigung von Doping bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin vor. Anklage erhoben wurde auch gegen neun weitere Österreicher – Funk­tionäre, Trainer, Mediziner und Sportler. Schröcksnadel spricht von einer „alten und längst aufgeklärten Geschichte“, der ÖSV fürchtet einen „Schauprozess“.

Der niederösterreichische Radprofi Bernhard Kohl, noch vor weniger als einem Jahr durch seine Erfolge bei der Tour de France als Weltklassesportler bejubelt, beendete Anfang April seine Karriere, nachdem er des Dopings mit Epo überführt worden war. Auch gegen ihn ermittelt der Staatsanwalt.

Wenige Tage vor dem Rücktritt Kohls hatte die Staatsanwaltschaft Wien mehrere Haftbefehle erlassen – unter anderem gegen den ehemaligen ÖSV-Langlauftrainer Walter Mayer und den Sportmanager Stefan Matschiner.

Selbst geoutet hat sich inzwischen die Triathletin Lisa Hütthaler. Vor der Staatsanwaltschaft packte die Sportlerin aus und könnte damit in bevorstehenden Gerichtsverfahren zu einer wichtigen Zeugin der Anklage werden.

Über die ehemalige Spitzenleichtathletin Steffi Graf kursieren seit Langem böse, großteils aber fundierte Gerüchte. Zwar wurde die 800-Meter-Läuferin, die 2000 eine Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Sydney gewonnen hat, nie positiv getestet. Dennoch rief ihre beabsichtigte Teilnahme an der Anti-Doping-Aktion „Leistung-Fairplay-Miteinander“ einen Sturm der Entrüstung unter anderen Athleten hervor. Sporthilfe-Geschäftsführer Anton Schutti sah sich Anfang Mai zu einer etwas verschwurbelten Erklärung genötigt: „Es hat Stimmen gegeben, die darauf hinwirken, dass Stephanie ihre Siege vielleicht doch nicht so ganz ohne Doping erreicht hat.“ Graf ist derzeit auf Tauchstation und reagiert auch nicht auf Telefonanrufe.

Die Rechtskommission der Nationalen Anti-Drogen-Agentur (NADA), die seit knapp einem Jahr als eine Art Sportgerichtshof fungiert, hat in dieser Zeit mehr als ein Dutzend Athleten des Dopings für schuldig befunden und teils saftige Strafen verhängt.

Die Soko Doping , eine speziell für Ermittlungen im Sportbereich zusammengestellte Einheit des Bundeskriminalamts (BK), schaffte es, ein Verteilernetzwerk aufzudecken, das die Bodybuilderszene in großem Stil mit Dopingpräparaten aus der Slowakei versorgt hatte. Auch dieser Fall steht unmittelbar vor der Anklage. „Wir betreiben keine Sportlerhetze, das Ziel der Soko ist ausschließlich, die Händlerstrukturen ausfindig zu machen und zu zerstören“, sagt Andreas Holzer, Leiter der Soko Doping. Unter Hinweis auf die laufenden Ermittlungen will er aber keine Details nennen.

Insgesamt hat die Soko, wie profil aus dem engen Umkreis der Ermittler dennoch erfuhr, bis dato bereits 30 Dealer vernommen und 15 verhaftet, die mit 400 unterschiedlichen Dopingsubstanzen gehandelt hatten. 300 ihrer Kunden sind bereits bekannt und müssen als Zeugen aussagen – darunter sollen sich auch bekannte Namen befinden. Bei ihren Recherchen stießen die Soko-Leute auch auf rund ein Dutzend Apotheken in ganz Österreich, die als Umschlagplätze genutzt worden sein sollen. In manchen von ihnen war die Abgabe von Epo – einem Krebsmedikament, das von Sportlern illegal zur Leistungssteigerung eingesetzt wird – mit Beginn der Trainingssaison im Frühjahr um das bis zu 50-Fache gestiegen.

„Die Kripo muss den Kampf gegen Doping unermüdlich führen, so wie den Kampf gegen Drogen. Anders wird es nicht gehen“, fordert Andreas Schwab, Geschäftsführer der NADA.

Gefährliche Leute. All das spricht dafür, dass Doping im österreichischen Sport keine Randerscheinung ist, sondern ein Massenphänomen. Dennoch bleibt die Zahl der aufgedeckten Fälle angesichts der rund 700.000 Leistungs- und Amateursportler, die es laut Statistik Austria hierzulande gibt, vergleichsweise gering. Optimisten könnten daraus die Schlussfolgerung ziehen, dass es vielleicht doch nicht so schlimm ist wie allgemein angenommen; Pessimisten verweisen dagegen auf eine Reihe von Gründen, die es nahezu unmöglich machen, das wahre Ausmaß des Dopings zu erfassen.

Da wäre zunächst die Tatsache, dass es bislang sogar überführte Sportler nur in Ausnahmefällen gewagt haben, Praktiken und Hintermänner zu nennen. Die meisten schwiegen – aus Angst vor den finanziellen Folgen, vor Strafe und Ächtung. Oder auch Rache. „Im Dopingnetzwerk stecken gefährliche Leute mit drin. Die schrecken vor nichts zurück“, zitiert der „Kurier“, der durch seine Recherchen maßgeblich zur Wahrheitsfindung beitrug, einen Athleten.

Hinzu kommt, dass die Dopingbetrüger ihre Medikamente und Methoden immer weiter verfeinern. Die Einnahme von leistungssteigernden Wachstumshormonen etwa ist praktisch nicht nachzuweisen, bei anderen Präparaten gestaltet sich das äußerst schwierig. „Manche Medikamente haben so geringe Halbwertszeiten, dass sie schon nach zwei, drei Stunden nicht mehr in der erforderlichen Konzentration nachweisbar sind“, sagt Gernot Schaar, Leiter der NADA-Rechtskommission. „Und wer bei der Kontrolle unter den Grenzwerten liegt, hat als sauber zu gelten – auch wenn man vermuten kann, dass er kurz zuvor noch darüber gelegen ist.“

Gleichzeitig nimmt kaum jemand Anstoß daran, dass österreichische Spitzensportler immer noch von Ärzten betreut werden, die aus DDR-Zeiten für ihre Dopingmethoden berüchtigt sind. Der Mediziner Bernd ­Pansold etwa wurde wegen seiner Praktiken vom Berliner Landgericht 1998 zu einer Geldstrafe verurteilt. Eine Karriere in Österreich verhinderte das nicht: Pansold betreute jahrelang den Skirennläufer Hermann Maier und ist heute Leistungsdia­gnostiker im Sportimperium von Red Bull.

Für Reinhold Lopatka , den ehemaligen Sportstaatssekretär der ÖVP, ist der Knowhow-Transfer aus Ostdeutschland ein wesentlicher Grundstein des heimischen Dopingproblems: „Viele Betreuer und Trainer sind aus der DDR nach Österreich gekommen. Diese Leute verstehen Doping als Teil ihrer Arbeit.“ Nicht eben erleichtert wird das Leben der Dopingjäger auch durch zahllose Ausnahmegenehmigungen, die es erlauben, eigentlich verbotene Präparate einzunehmen. Asthma beispielsweise tritt unter Spitzensportlern deutlich häufiger auf als im Schnitt der Bevölkerung. Wer ein entsprechendes Attest vorweisen kann, darf auch die passenden Medikamente schlucken.

Ein bisschen hilflos. Ein weiteres Problem ist die rechtliche Situation in Österreich. Zwar gehört das neue Anti-Doping-Gesetz zu den strengsten der Welt. Doch bestraft wird nur, wer illegale Wirkstoffe an andere weitergibt, erläutert Gerhard Jarosch, Sprecher der Staatsanwaltschaft Wien: „Eigendoping wird davon nicht erfasst.“ Stößt die Justiz im Zuge von Ermittlungen auf Athleten, die sich lediglich selbst mit Pillen und Spritzen versorgten, kann sie das nicht einfach der NADA melden: Die Anti-Doping-Agentur, die sportrechtlich für derartige Fälle zuständig wäre, ist nämlich keine Behörde. Zudem könnte die Weitergabe von Informationen die „persönlichen Inter­essen“ der Verdächtigen beeinträchtigen. Deshalb lehnte es die Staatsanwaltschaft vor wenigen Tagen ab, der NADA Auskunft über den Fall Bernhard Kohl zu geben.

„Wir haben die Staatsanwaltschaft um Akteneinsicht ersucht, das ist uns aber nicht gewährt worden. Wenn die Strafverfolgungsbehörden nicht wollen, dass wir möglicherweise entscheidende Informationen über Sportler bekommen, dann muss ich das zur Kenntnis nehmen“, ärgert sich Rechtskommissionschef Gernot Schaar. „Wir werden aber alle uns zu Gebote stehenden Möglichkeiten ausschöpfen, weil es die Sache an sich wert ist.“

Die NADA wurde im Juli 2008 gegründet und verfügt über ein Jahresbudget von 1,3 Millionen Euro. Im internationalen Vergleich ist das wenig. Länder ähnlicher Größe wie die Schweiz und Schweden lassen sich den Kampf gegen Doping mehr als doppelt so viel kosten. Aus Geldmangel kann sich die NADA teure Bluttests nur in sehr eingeschränktem Ausmaß leisten. Von insgesamt höchstens 1500 Kontrollen pro Jahr sind bloß 80 Bluttests, mit denen eine viel größere Wahrscheinlichkeit besteht, verbotene Substanzen nachzuweisen.

Ein bisschen klingt es also auch hilflos, wenn Andreas Schwab, Geschäftsführer der NADA, über seine Ziele referiert: „Sportler über 25, die lange gedopt haben, sind meiner Meinung nach ohnehin für uns verloren.Wir setzen vor allem auf die Aufklärung der Jugend“, sagt er. Gelegentlich drängt sich auch der Verdacht auf, dass die Dopingabwehrschlacht nicht von allen Beteiligten mit letzter Konsequenz geführt wird. Das Sportbusiness ist klein. Man kennt einander, die Interessen überschneiden sich, und letztlich ist schon aus wirtschaftlichen Überlegungen niemand daran interessiert, im heimischen Sport einen Kahlschlag anzuzetteln. In einer Anfrage an den zuständigen Minister Norbert Darabos zählte ÖVP-Sportsprecher Peter Haubner im vergangenen April eine ganze Reihe von personellen Unvereinbarkeiten auf, die zumindest eine schiefe Optik ergeben. Hans Holdhaus beispielsweise, Österreichs bekanntester Anti-Doping-Aktivist, ist Mitglied der NADA-Ethikkommission und zugleich Direktor des Instituts für medizinische und sportwissenschaftliche Beratung, das unter anderem Leistungsdiagnostik für Spitzensportler anbietet. Der Anwalt Karlheinz Demel arbeitet für das Sportministerium als Anti-Doping-Konsulent, berät aber außerdem Sportler in einschlägigen Causen. Auch Gernot Schaar fühlt sich mit seiner Tätigkeit für die NADA-Rechtskommission beileibe nicht ausgelastet: Er ist Geschäftsführer der Marketing-GmbH des Radsportverbands – und als ­solcher für die Österreich-Radrundfahrt ­zuständig.

Um jeden Preis. Schaar sieht an dieser Doppelfunktion nichts Böses: „Ich bin nur eines von fünf Mitgliedern der Kommission. Wenn mich jemand für befangen hält, kann er die Gründe dafür anzeigen, und meine Kollegen haben in Abwesenheit von mir in einer Abstimmung darüber zu entscheiden.“ Abgesehen davon habe die Kommission und der Anti-Doping-Ausschuss des Verbands unter seinem Vorsitz in den vergangenen Jahren nicht weniger als acht Radfahrer verurteilt – „darunter zwei große Nachwuchshoffnungen und die ja im Radsport auch nicht ganz unbekannten Herren Jörg Jaksche und Bernhard Kohl. Und jetzt kommt man darauf, dass ich befangen oder unvereinbar sein könnte?“

In der Szene wird allerdings erzählt, dass die NADA im vergangenen März bei einem größeren Fall von Doping unter Radrennfahrern nicht mit der gebotenen Schärfe vorgegangen sei. Die Elite des heimischen Nachwuchses befand sich gerade bei einem Trainingslager in Kroatien, als die Soko Doping (nach dem Abhören einiger Handys) Verdacht schöpfte und die NADA um Untersuchung bat. Getestet wurde auch, sogar an zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Erwischt hat es letztlich aber nur Ferry B., einen 37-jährigen Radler, der ohnehin am Ende seiner Karriere stand. „In Wirklichkeit war fast das ganze Team positiv auf Epo“, erzählt ein Informant. „Aber wenn das rausgekommen wäre, hätte es heuer mit Sicherheit keine Österreich-Radrundfahrt gegeben.“

Ausgerechnet Hans Holdhaus lieferte wenig später in einem Interview mit ORF online Indizien dafür, dass in Kroatien deutlich mehr Verbotenes im Spiel war. Im Bestreben, die Wirksamkeit von Dopingtests zu untermauern, sagte Holdhaus: „Ich verweise nur auf jenes österreichische Radteam, das in Kroatien getestet wurde. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen. Das ist intelligent. Nach dem ersten Test fühlten sie sich sicher, glaubten, sie hätten ihre Ruhe, am nächsten Tag wurden sie erwischt.“ Auf die zwiespältige Rolle, die Österreichs Funktionäre, Verbände und Vereine bei der Dopingbekämpfung spielen, weist der Fall des Leichtathletiktrainers Willi ­Lilge hin.

Lilge war beim Lauf- und Conditionsclub Wien (LCC) tätig gewesen und hatte Verdacht gegen eine prominente Sportlerin geschöpft: Susanne Pumper. Die Leichtathletin wurde zu diesem Zeitpunkt von Helmut Stechemesser, einem ehemaligen DDR-Mediziner, betreut. Lilge veranlasste einen Dopingtest, Pumper wurde überführt und von der NADA-Rechtskommission für zwei Jahre gesperrt.

Wenig später war Lilge seinen Job beim LCC los – offiziell aus Kostengründen. Lil­ge vermutet hingegen, dass seine Kündigung im Zusammenhang mit der Anzeige gegen Susanne Pumper steht. Derzeit läuft ein ­Arbeitsgerichtsverfahren, das diese Frage klären soll.
Lilge ist Mitglied einer Arbeitsgruppe, die das Parlament eingerichtet hat, um das Dopingproblem in den Griff zu bekommen. „Die Sportler würden auch viel härtere Vorschriften akzeptieren“, sagt er. „Aber die Verbände wehren sich dagegen, weil dadurch die ohnehin spärlichen Erfolge österrei­chischer Athleten bei internationalen Bewerben gefährdet wären – und damit Subventionen und Arbeitsplätze.“

Das gilt wohl auch im größeren Maßstab: „Das System Sport kann es sich gar nicht leisten, Doping wirklich zu verfolgen“, sagt ein österreichischer Funktionär, der mit dieser Einschätzung aber nicht namentlich zitiert werden will. „Da steht einfach zu viel auf dem Spiel, vor allem finanziell.“ Und die Sponsoren wollen Siege sehen: „Mein Eindruck ist schon, dass Sponsoren vor Vertragsunterzeichnung ihren Schützlingen suggerieren, dass sie Erfolge um jeden Preis erwarten“, sagt ein Mann, der weiß, wovon er spricht. Es ist Gerald Dygryn, der frühere Betreuer von Kate Allen.