„fabios“: Der Küchenchef sagt Ciao

 „fabios“: Der Küchenchef sagt Ciao

Joachim Gradwohl, vergangene Woche im Urlaub, wird den Hotspot wahrscheinlich im Mai verlassen. Ein Nachfolger zeichnet sich bereits ab.

Er war Fabio Giacobellos großer Coup bei der Neugestaltung des Wiener Szene-Restaurants und Prominenten-Laufstegs „fabios“ im vergangenen September: Gradwohl, einst im „Meinl am Graben“ für drei Hauben gut, danach designierter Chef des kurzfristig abgeblasenen Hotelprojekts der Shangri-La-Gruppe, wurde unter großer Medienaufmerksamkeit für eine authentische, klare und raffinierte Küchenlinie engagiert, wie Giacobello damals erklärte.

Aber damit ist es demnächst wohl wieder vorbei. Patron Giacobello betont zwar, sein Küchenchef habe einen laufenden Vertrag, sagt aber gleichzeitig, dass er mit ihm über dessen Zukunft im „fabios“ sprechen wolle: „Wir hatten vereinbart, dass er sich das ein Jahr anschaut.“ Dieses Jahr seit seinem Dienstantritt 2012 geht im Mai zu Ende.

Wer Gradwohl nachfolgen wird, zeichnet sich bereits ab. Giacobello bestätigt, dass er seine „Fühler ausgestreckt und einen Anwärter gefunden“ habe. So weiß er auch, dass Christoph Brunnhuber, der Koch der ersten Stunde im „fabios“, seinen Posten im Restaurant „Artner am Franziskanerplatz“ aufgibt: „Das wäre eine Wahnsinnslösung für uns, mit ihm haben wir auch alle Auszeichnungen seit Beginn erkocht.“ Und im Nachsatz: „Ich bin mit ihm schon im Gespräch.“