Mit dem Vorschlaghammer

Kommenden Mittwoch ist es in Deutschkreutz soweit: Der erste von sechs verwaisten Grenzübergängen im Burgenland wird abgerissen.

Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) hatte im Februar verkündet, die Gebäude, die jahrzehntelang Teil des Eisernen Vorhangs gewesen waren, zu verschenken. Laut BIG-Sprecher Ernst Eichinger war der Andrang groß. Den Zuschlag für alle burgenländischen Grenzübergänge bekam das tschechische Abrissunternehmen Demonta, das in Kärnten eine Niederlassung hat. Demonta wird das große Flachdach von allen Seiten einschneiden, bis es in sich zusammenbricht. Das abmontierte Material wird wiederverwertet.

Die Grenzstationen Bonisdorf, Radkersburg, Heiligenkreuz, Klingenbach und Nickelsdorf werden in den nächsten Wochen folgen. Die Ausschreibung für den Abriss der Grenzübergänge in Niederösterreich läuft diese Woche an.