Das Glücksspielunternehmen Soft2bet hat massiv von einem Netzwerk konzessionsloser Onlinecasinos profitiert.
Das Kleeblatt-Imperium: 600 Millionen Euro, 145 lizenzlose Casinos
Uri Poliavich steht im Februar im Festsaal der Wiener Hofburg auf der Bühne. Dunkelblauer Anzug, schneeweiße Zähne, auf dem Kopf eine Kappe mit aufgenähtem Kleeblatt. Es ist sein Markenzeichen – und das Symbol jenes Konzerns, der ihn reich gemacht hat.
Doch an diesem Abend soll es nicht um Millionenumsätze aus konzessionslosen Onlinecasinos gehen, nicht um verschachtelte Firmenstrukturen in Steuerparadiesen und Kunden, die in wenigen Stunden Zehntausende Euro verlieren. Poliavich, in der Ukraine geboren, israelischer Unternehmer, spricht in Wien über sein Herzensprojekt: die Bildung jüdischer Kinder in der Diaspora. Seine Yael Foundation investiert nach eigenen Angaben bis zu 40 Millionen Euro jährlich in jüdische Bildungseinrichtungen in 45 Ländern. Auch Organisationen in Wien erhalten Geld.
In einem Facebook-Posting der Stiftung wird Poliavichs Rede mit dem Satz zusammengefasst: „Es braucht nur einen Menschen, um den Weg eines Kindes zu verändern.“
Auch sein Kerngeschäft richtet sich an junge Menschen – allerdings aus einem anderen Grund. Das Kleeblatt auf Poliavichs Kappe steht für Soft2bet, einen rasant wachsenden Online-Glücksspielkonzern mit Sitzen in Zypern und Malta. Zwei Ländern, die bei illegalen Casinobetreibern sehr beliebt sind.
Wie der Konzern junge Zielgruppen mit „Gamification“ in den Fokus nimmt, plauderte Poliavich 2023 am Rande einer Glücksspielmesse in Zypern offen aus: „Wir sehen, dass das Publikum immer jünger wird. Diejenigen, die früher Handyspiele wie Farm-Simulationen und all diese Free-to-Play-Titel gespielt haben, nutzen nun verstärkt unsere Glücksspielangebote.“
Leak legt Geschäftsmodell von Soft2bet offen
Was Poliavich nicht dazusagte, zeigen nun geleakte Zahlungstransfers, die der Investigativplattform „Investigate Europe“ zugespielt und gemeinsam mit Medienpartnern aus 15 Ländern ausgewertet wurden. Aus Österreich ist profil als einziges Medium Teil der Recherche.
Sie zeigen: Mehr als 330 Millionen Euro flossen von Gesellschaften, die in der EU und Österreich konzessionslose Onlinecasinos betrieben, direkt an Unternehmen im Besitz Poliavichs. Darunter Casinos, die jeden Spielerschutz vermissen lassen und von Usern keine Altersverifikation verlangen. Weitere 270 Millionen Euro flossen an enge Geschäftspartner von Soft2bet. Darunter ein Marketingunternehmen, das für Soft2bet arbeitet und von einem Mitarbeiter der Gruppe geführt wird.
Die Spuren von Poliavichs Geschäften reichen auch nach Österreich: zu Betroffenen, die bei Onlinecasinos Zehntausende Euro verspielten; und zu Geschäftspartnern, die Millionen an Umsatzanteilen erhielten.
Poliavich übersiedelte als Jugendlicher von der Ukraine nach Israel, wurde Anwalt und arbeitete für Glücksspielunternehmen. 2016 gründete er Soft2bet. Der Konzern machte sich zunächst als Entwickler von Software für Onlineglücksspiele einen Namen. Nur acht Jahre nach der Gründung, im Jahr 2024, erzielte Soft2bet bereits einen Gewinn von 152 Millionen Euro. Laut Angaben des Konzerns werde die Software weltweit von zehn Millionen Nutzerinnen und Nutzern verwendet.
Mister Casino
Uri Poliavich ist mit dem Glücksspielunternehmen Soft2bet auf Wachstumskurs. Durch eine internationale Recherche unter Beteiligung von profil wird nun deutlich, dass Soft2bet massiv von Geldern aus konzessionslosem Glücksspiel profitierte. Diese mit Soft2bet verbandelten Onlinecasinos haben laut Branchenkennern inzwischen auch in Österreich einen relevanten Marktanteil. Obwohl sie über keine Lizenz verfügen.
Offiziell betreibt das Unternehmen laut Webseite nur 11 Casino- und Sportwettenseiten, etwa in Dänemark, Schweden und Spanien. Für die Marke Betinia wirbt seit heuer Diego Simeone, Trainer von Atlético Madrid.
Neben diesen offiziellen Onlinecasinos betreibt Soft2bet ein weniger sichtbares Geschäft. Der Konzern stellt Partnern Spiele, technische Infrastruktur und Kundenbetreuung zur Verfügung. Diese Partner können damit eigene Onlinecasinos betreiben. Soft2bet erhält dafür einen Anteil an den Erlösen.
Spur führt ins Steuerparadies Curaçao
Interne Dokumente von Soft2bet, die „Investigate Europe“, profil und den weiteren Medienpartnern vorliegen, listen insgesamt 160 Onlinecasinos auf, die Soft2bet oder Partner der Gruppe betreiben sollen. 145 davon haben in EU-Staaten keine Lizenz. Einige davon – darunter auch solche ohne Konzession – werden laut der Liste von Soft2bet als „interne“ Casinos bezeichnet, was nahelegt, dass sie vom Konzern selbst betrieben werden. Andere werden mutmaßlich im Auftrag von Kunden betrieben.
Ein Teil des Geschäfts lief laut dem Datenleak und laut öffentlich einsehbaren Geschäftsberichten über zwei Gesellschaften im karibischen Steuerparadies Curaçao. Das Land vergibt günstige Glücksspiellizenzen.
Wenige Monate nach dem Start von Soft2bet im Jahr 2016 gründete Poliavich die Gesellschaft Araxio Development in Curaçao. Einige Jahre später wurde Rabidi gegründet, diesmal über einen ehemaligen Soft2bet-Mitarbeiter.
Diese Gesellschaften stellten Dutzenden Websites Curaçao-Lizenzen zur Verfügung. In Österreich und anderen EU-Staaten werden solche Lizenzen nicht anerkannt. Für Betreiber können sie dennoch nützlich sein: Sie vermitteln einen seriösen Anschein.
Parallel dazu wurden zwei Tochtergesellschaften in Zypern gegründet, um Zahlungen für die Casinos abzuwickeln. Offiziell scheint Soft2bet auch hier nicht auf.
Zahlungsdaten: 600 Millionen ohne Konzessionen
Wären da nicht die Kontoauszüge, die den Medien dieser Recherche vorliegen. Sie zeigen, dass Soft2bet finanziell von den lizenzlosen Onlinecasinos profitierte: Die zypriotischen Firmen Tranello und Tilaros leiteten zwischen Mai 2020 und Mai 2024 600 Millionen Euro an Soft2bet und seine engen Partner weiter.
Mehr als 330 Millionen Euro davon gingen direkt an Unternehmen im Besitz von Poliavich. Als Verwendungszweck scheinen in den Buchungszeilen Begriffe wie „Marketingdienstleistungen“ oder „Lizenzvereinbarung“ auf.
Vereinfacht gesagt: Die Casinos hatten und haben nach außen nichts mit Soft2bet zu tun. Das Geld floss jedoch letztlich an Unternehmen Poliavichs und an Firmen aus seinem Umfeld.
Dazu kommt: Eine der beiden zypriotischen Gesellschaften – Tilaros – wurde genutzt, um den damaligen Chief Commercial Officer und den Leiter der Compliance-Abteilung der Gruppe sowie den derzeitigen Chefjuristen zu bezahlen. Und das, obwohl sich Tilaros formal gar nicht im Besitz von Soft2bet befindet.
Über die Recherche
Monatelang recherchierten Medien aus 15 Ländern unter der Leitung von „Investigate Europe“ zum Glücksspielunternehmen Soft2bet. Geleakte Akten, öffentlich einsehbare Firmendaten und Hintergrundgespräche mit aktiven und früheren Mitarbeitern von Soft2bet führten zur Enthüllung: Das Glücksspielunternehmen profitierte massiv von 145 lizenzlosen Onlinecasinos, viele davon werben bis heute auch um österreichische Kunden. Neben profil waren folgende Medien an der Recherche beteiligt: Bayerischer Rundfunk, Ciren, France 2, Franceinfo.fr, Il Fatto Quotidiano, The Irish Times, Partizan, Publico.es, Publico.pt, Reporters United, Le Soir, Shomrim, Svenska Dagbladet, Times of Malta und The Toronto Star.
Weitere Millionen gingen an Marketing- und Kundenserviceunternehmen, die Personen aus diesem Umfeld gehörten.
Während Uri Poliavich in New York in eine Villa zog und Soft2bet in der Glücksspielbranche zum preisgekrönten Unternehmen aufstieg, spielte sich in Österreich ein Unternehmer in den Ruin.
Österreicher tappte in Glücksspiel-Falle, sein Unternehmen ist insolvent
Stefan führte 20 Jahre lang einen Betrieb, der nachträglich Klimaanlagen in Häuser verbaute. Nicht fehlende Nachfrage brachte den Betrieb in die Insolvenz. Der Grund, sagt Stefan, dessen Name zu seinem Schutz geändert wurde, sei seine Spielsucht. „Ich war und bin selbstständig, das war mein Verhängnis: Wenn man als Angestellter 3000 Euro netto verdient, kann man dieses Geld verspielen, dann ist Schluss. Wenn man ein Firmenkonto hat, kann man sich dort bedienen. Ich habe mit meiner Spielsucht mein eigenes Unternehmen geschädigt.“
Stefan sagt, er sei seit 25 Jahren schwer spielsüchtig. Die Einstiegsdroge waren lokale Casinos in Österreich und Tschechien. Doch das Onlineglücksspiel habe ihm das Genick gebrochen: „Wenn ich im Casino Baden 20.000 Euro am Tisch lege, kommt sofort der Saalchef und fragt, wo das Geld her ist. Wenn man online an einem Wochenende 100.000 Euro einzahlt, wird man nicht gefragt, woher das Geld kommt.“ Als sogenannter „Highroller“ mit hohen Spieleinsätzen bekam Stefan VIP-Betreuer. Sie hätten ihn mit Geschenken und Freispielen gelockt, immer dann, wenn er ein paar Tage nicht spielte.
Das ist eine ganz schirche Sucht. Ich wäre lieber Alkoholiker.
Spielsüchtiger
Insgesamt, sagt Stefan, habe er 2,5 Millionen Euro verspielt. 1,7 Millionen Euro konnte er vor Gericht zurückerkämpfen. Doch ein Teil des Geldes ist bis heute ausständig: Vollstreckbare Titel über rund 800.000 Euro liegen beim Masseverwalter seines Unternehmens. Etwa 70.000 Euro davon betreffen Unternehmen, die einst von Poliavich oder Vertrauten geführt wurden. Die Casinos zahlen nicht.
Heute, sagt Stefan, spiele er nicht mehr. Aber er weiß, wie verwundbar er ist: „Wenn Sie mit mir in ein Casino fahren, ist es aus.“ Er habe Gruppentherapie und Einzeltherapie gemacht, sei immer wieder rückfällig geworden. Dann sagt er: „Die Leute müssen verstehen: Das ist eine ganz schirche Sucht. Ich wäre lieber Alkoholiker. Mit Spielsucht schädige ich meine Freunde, meine Mitarbeiter, mein Umfeld. Man wird zu einem notorischen Lügner, weil einem die Sucht peinlich ist.“
Für Betreiber sind „Highroller“ wie Stefan lukrativ. Heute weiß er, dass die VIP-Betreuer unter falschem Namen und mit falschen Fotos agierten – er wurde von einer vorgeblich blonden Frau namens Emma betreut.
Spieler aus Deutschland und Österreich setzten das Casino-Netzwerk juristisch unter Druck: Sie klagten gegen Araxio und Rabidi, ohne zu wissen, dass Soft2bet mit ihnen verbandelt war. Auch die beiden zypriotischen Tochtergesellschaften wurden von Geschädigten verklagt. Das belegen Gerichtsdokumente, die dem Recherchenetzwerk vorliegen.
Trotz Urteil: Stefan bleibt auf Verlusten sitzen
Die Spruchpraxis österreichischer Gerichte fällt seit Jahren zugunsten der Spieler aus. Da die Casinos über keine Lizenz im Inland verfügen, gelten die Verträge als nichtig. Die Betreiber müssen Verluste zurückzahlen. Zumindest theoretisch. Infolge der Klagen wurden vier mit Soft2bet verbundene Briefkastenfirmen 2023 und 2024 für insolvent erklärt.
Obwohl sie zuvor Millionenumsätze gemacht hatten, waren ihre Konten leer. Das Geld war weiterüberwiesen worden – an Soft2bet und Partner im Netzwerk. Für die Spieler bedeutete das: Sie siegten vor Gericht, kamen aber trotzdem nicht an ihr Geld. Das ist bei weitem kein Einzefall. Der Prozessfinanzierer Jufina aus Wien ist auf das Einklagen von Verlusten bei konzessionslosen Onlinecasinos spezialisiert. Die Casinos, von denen Soft2bet profitierte, sind Jufina wohl bekannt: Etwas mehr als fünf Prozent von den 50.000 Spielern, die sich in den vergangenen fünf Jahren an Jufina wandten, haben dort ihr Geld verloren. Zurückbezahlt wurde in keinem Fall etwas.
Österreicher dürfte an dem Casino-Netzwerk verdient haben
Während Spieler wie Stefan ihren Verlusten hinterherlaufen, zeigen die Zahlungsdaten auch, wer am Geschäft verdient haben dürfte. Einer von ihnen lebt drei Autostunden westlich von Wien: Rene R. Er arbeitete laut seinem Linkedin-Profil für mehrere Glücksspielunternehmen, bevor er sich selbstständig machte und nunmehr 47 Prozent an der Silver Surfer Limited hält, einer Gesellschaft in Gibraltar. Nach den vorliegenden Zahlungsdaten erhielt Silver Surfer zwischen 2022 und 2024 insgesamt fünf Millionen Euro von Tilaros, jener zypriotischen Gesellschaft, über die Zahlungen für konzessionslose Onlinecasinos liefen. In einer Buchungszeile findet sich einmal der Begriff „revenue share“ – also Umsatz- oder Gewinnbeteiligung.
Mehr Details zu den Spuren nach Österreich
Ab Freitag, 10. Juli, in der neuen profil-Ausgabe (E-Paper).
Auf Vergleichsportalen wird Silver Surfer als Betreiber mehrerer Casinos genannt, darunter „Playzilla“. Ein endgültiger Eigentumsnachweis ist das nicht: Die Website selbst nennt kein belastbares Impressum. Fest steht aber, dass „Playzilla“ auch in internen Soft2bet-Unterlagen auftaucht. Darin wird das Onlinecasino nicht als „internal“ bezeichnet, was nahelegt, dass es für einen Kunden betrieben wurde. Für Silver Surfer?
Rene R. ließ Anfragen via Linkedin und die Silver Surfer Webseite unbeantwortet.
Porno-Casino als neuestes Geschäftsmodell
Wie weit die Spieleentwickler bereit sind zu gehen, um ihre Umsätze zu steigern, zeigen sie mit dem Onlinecasino „Onlyspins“, dessen Name wohl nicht zufällig an die Plattform für pornografische Inhalte „OnlyFans“ erinnert.
Bei „Onlyspins“ können Glücksspieler durch ihr Spielverhalten Boni wie Nacktvideos KI-generierter und echter Models freischalten. Das Portal, das ebenfalls auf der internen Soft2bet-Liste aufscheint, richtet sich auch an österreichische Kunden. Eine Alters- oder Identitätsprüfung verlangt die Plattform bei der Registrierung nicht. Sie ist damit auch für Minderjährige zugänglich. Kurz nach einer testweisen Registrierung durch profil ruft eine deutsche Nummer an. Eine Frau namens „Sophia“ stellt sich vor und fragt: „Möchten Sie, dass ich das exklusive Eröffnungsangebot jetzt für Sie aktiviere?“ Auf Rückfragen reagiert die Stimme nicht; sie akzeptiert nur „Ja“ oder „Nein“. Nach einem „Nein“ bricht der Anruf automatisch ab. Kurz darauf folgt eine SMS von „Sophia“: 150 Prozent Bonus auf alle Einzahlungen.
Casinos wie OnlySpins und Playzilla locken mit unseriösen Boni und Freispielen
Verführungsstrategien
Wer sich einmal auf den dubiosen Casinowebseiten ohne Impressum registriert, wird mit Anrufen, SMS und E-Mails regelrecht bombardiert. Sie locken mit unseriösen Boni und Freispielen.
Laut profil-Recherchen steckt hinter der KI-Stimme ein deutsches Automatisierungsunternehmen, das auf seiner Webseite erfolgreiches Kundenservice durch KI-Telefonistinnen verspricht.
Als „Investigate Europe“-Reporter aus Deutschland per Banküberweisung Geld auf „Onlyspins“ einzahlen wollten, wurden sie auf ein Konto bei Trumia verwiesen, einem elektronischen Zahlungsunternehmen im Besitz von Poliavich selbst.
Soft2bet: Kein Fehlverhalten
Auf eine ausführliche, gemeinsame Anfrage der recherchierenden Medien bestritt Soft2bet jegliches Fehlverhalten, ohne detailliert auf die Vorhalte einzugehen: „Die Informationen in Ihrer Anfrage spiegeln eine falsche und irreführende Interpretation unseres Geschäfts und unserer Unternehmensstruktur wider. Unser Fokus liegt darauf, verantwortungsvoll und in Übereinstimmung mit den geltenden gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen zu handeln. Wir verfügen über robuste Compliance- und Governance-Prozesse und arbeiten, wo angemessen, konstruktiv mit den zuständigen Behörden zusammen.“
Österreich machte es konzessionslosen Onlinecasinos lange vergleichsweise leicht. Obwohl mit Win2Day derzeit nur ein Anbieter legal Onlineglücksspiel anbieten darf, wurden ausländische Betreiber nicht durch Geoblocking vom Markt gedrängt.
Praktisch: Sie konnten ihre Glücksspielabgabe durch die „Selbstauskunft“ ihrer angeblichen Umsätze bestimmen. Wer zahlte, verringerte damit das Risiko eines Finanzstrafverfahrens. Kontrolliert wurde das nur begrenzt. Für den Staat brachte dieses System Einnahmen in teils dreistelliger Millionenhöhe pro Jahr. Auf profil-Anfrage wollte das Finanzamt aufgrund der Geheimhaltungspflicht nicht beantworten, ob auch Soft2bet und die 145 lizenzlosen Casinos in Österreich Steuern deklariert haben.
Das neue österreichische Glücksspielgesetz, das derzeit in Begutachtung ist, soll die Spielregeln ändern: mehr legale Online-Anbieter und härteres Vorgehen gegen illegale Betreiber durch Geoblocking.
Den 45-jährigen Gründer von Soft2bet wird das kaum beschäftigen: Zwischen 2019 und 2024 zahlte Soft2bet fast 200 Millionen Euro an Dividenden an CEO Uri Poliavich aus.
Der Slogan auf seiner Kappe passt besser zu ihm als zu seinen Kunden: „Live lucky“.
Mitarbeit an diesem Artikel: Maxence Peigné von „Investigate Europe“