Postwurf-Affäre am Attersee

Postwurf-Affäre am Attersee

Bürgermeister in anonymem Schreiben des Wahlbetrugs bezichtigt – Staatsanwalt ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft Wels ermittelt gegen vorerst unbekannte Täter wegen Verleumdung in Zusammenhang mit einer anonymen Postwurfsendung, die am 21. Oktober des Vorjahres an die Bewohner der oberösterreichischen Gemeinde Unterach am Attersee im Bezirk Vöcklabruck erging.

ÖVP-Bürgermeister Georg Engelbert Baumann, der am 27. September 2015 die Direktwahl für sich entscheiden konnte, wird darin des Wahlbetrug bezichtigt, was er jedoch energisch in Abrede stellt. Am 15. Jänner übermittelten Baumann und die ÖVP Unterach der Staatsanwaltschaft eine entsprechende Sachverhaltsdarstellung. Die Österreichische Post, welche das Schreiben an die Haushalte verteilte, konnte nach profil-Recherchen nicht rekonstruieren, wann und wo dieses aufgegeben wurde – weil bei unadressierten Postwurf-Sendungen keine Absendernamen erhoben werden.

Mehr zum Thema lesen im aktuellen profil 6/2015.