Illustration von Ruud Klein

© Ruud Klein

profil-Morgenpost
10/25/2021

Das große profil-Quiz für die ganze Familie: Können Sie Korruption?

Licht ins Dunkle der Lotterrepublik: Was Sie über Kurz, Grasser, Schmid und die üblichen Unschuldigen wissen müssen.

von Angelika Hager

Guten Morgen!

Angesichts der geballten Ereignisse der letzten Jahr stellt sich die Frage: Wieviel Österreich verträgt dieses Land? Gepimpte Meinungsumfragen, übel riechende Inseraten-Deals, Chatprotokolle, die selbst Menschen mit mäßigem Moralverständnis Schock-Smileys ins Gesicht zaubern,  parteiinternes Hardcore-Mobbing, Casinos-Postenschacher, tolldreiste Spesenabrechnungen,  manisches Geschreddere, verpfiffene Hausdurchsuchungen, „Wo bleibt meine Leistung”-Deals, Monopoly-Spiele auf Ibiza, die in der Nachbetrachtung wie naives Bauerntheater wirken. Fakt ist: Die üblichen Unschuldigen werden in unserer Lotterrepublik  immer mehr, da kann man schon locker den Überblick verlieren.

Unsere Spezialisten für Sumpftrockenlegung Gernot Bauer, Michael Nikbakhsh und Robert Treichler wollen  deswegen Ihrem Wissenstand mit dem großen profil-Korruptionsquiz auf die Sprünge helfen. Schließlich müssen Weiterbildung und Entertainement kein Widerspruch sein.

Mit 82 pfiffigen Fragen (und natürlich der Auflösung der Multiple-Choice-Antworten) bringen sie Licht ins Dunkle des Operettenstaats. Und Sie bekommen – zack, zack, zack –­ Klarheit über Ungewissheiten wie: Verliert der Abgeordnete Sebastian Kurz im Falle einer Verurteilung sein Mandat? Warum ist die getürkte Oligarchen-Nichte auf Ibiza tatsächlich aufgeflogen? Wie lautet die Höchststrafe für Bestechung/Bestechlichkeit? Warum wird genau gegen Kurz ermittelt? Welcher spätere Minister nahm von einem Industriellen einst fünf Millionen Schilling in einem Plastiksackerl entgegen? Und wieviel Erinnerungslücken hatte der amtierende Finanzminister Gernot Blümel beim parlamentarischem Ibiza-Untersuchungsausschuss? Und: Wo hört das Strafrecht auf und beginnt der Anstand?

Und wir können Ihnen schon jetzt verraten: Die richtigen Antworten sind manchmal so absurd, dass der Begriff Fremdschämen eine neue Bedeutung bekommt.

Die Boomer unter uns können sich noch an den berüchtigten Richard Nixon-Sager (oder war es doch nur ein Witz?) erinnern: „Es gibt keine Watergate-Tonbänder und außerdem weiß ich nicht, wo ich sie hingelegt habe.” Inzwischen kommt es noch viel besser: „Ich kenne keinen Laptop und außerdem fährt der gerade mit meinem Kinderwagen spazieren!” Oder so ähnlich.

Also Vollgas geben und wenn nicht ein Bundesland, dann doch die ganze Familie zum Mitmachen aufhetzen!

Spannendes Infotainement wünscht

Angelika Hager

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