© APA

Österreich
11/19/2018

Unsere Empfehlungen

Rendi-Wagner und die SPÖ, Sebastian Kurz und die FPÖ, René Benko und die "Krone".

Am kommenden Wochenende zelebriert die SPÖ ihren Bundesparteitag 2018. Programmierter Höhepunkt ist die Wahl von Pamela Rendi-Wagner zur neuen Parteivorsitzenden. Sie tritt mit den Slogans „Nach vorne“ und „Neue Kraft. Neuer Mut“ an. Das klingt vordergründig nach stolzer Zuversicht; tatsächlich handelt es sich wohl eher um Beschwörungsformeln, mit denen die tiefe Krise der Sozialdemokratie übertönt werden soll. Dabei wirkt die SPÖ im internationalen Vergleich noch einigermaßen intakt (anders als etwa die mittlerweile nahezu komatöse deutsche Schwesterpartei SPD), doch die ungewohnte – und ungeliebte – Oppositionsrolle bekommt ihr sichtlich schlecht.

Die verlorene Nationalratswahl 2017 führte jedenfalls zu keinem massiven Regenerationsschub. Nun soll es also Rendi-Wagner richten, „eine große Unbekannte“, wie Eva Linsinger und Christa Zöchling in ihrer aktuellen Geschichte schreiben: „Wohin sie die SPÖ führen wird, ist nicht erkennbar.“ Ein wenig Zeit hat sie ja noch – aber halt wirklich nur ein wenig.

Christian Rainer: Kurz in Geiselhaft Leitartikel. Stockholm-Syndrom oder doch ganz anders? Über das Verhältnis von ÖVP und FPÖ.

Klassenkampf 4.0 Nächtelange Gesprächsrunden, persönliche Angriffe, Streikdrohungen: Warum die Lohnrunde der Metaller wieder einmal zum großen Showdown wurde.

Gedächtnisausstellung Der Generalsekretär des Innenressorts Peter Goldgruber hinterließ bei seiner Befragung im BVT-Untersuchungsausschuss derart viele Widersprüche, dass sich eine Frage aufdrängt: Wie viel kann Einer eigentlich vergessen? profil hat bisher unveröffentlichte Ausschuss-Protokolle durchgearbeitet. Hier geht es zum ePaper!

Goldenes Papier René Benko, der politisch bestens vernetzte Immobilienmagnat aus Tirol, macht jetzt in Medien. Der Milliardär erwirbt Anteile an einer Muttergesellschaft der Tageszeitungen „Kurier“ und „Kronen Zeitung“. Warum? Eine Erkundung. Hier geht es zum ePaper!

„Was heißt links?“ ÖVP-Kanzleramtsminister Gernot Blümel, verantwortlich für Kultur, Medien und EU, über Kunst- und Meinungsfreiheit, seinen Katholizismus, die Zukunft des ORF und seine überraschenden Karrierepläne. Hier geht es zum ePaper!

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Um diesen Artikel lesen zu können, würden wir Ihnen gerne die Anmeldung für unser Plus Abo zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diese anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.