Causa Haberzettl: Anfechtung der Entlassung durch BWSG

Wilhelm Haberzettl

Wilhelm Haberzettl

Haberzettl soll die gemeinnützige Eisenbahner-Wohnbauvereinigung bei der Veräußerung zweier Liegenschaften um mindestens 2,5 Millionen Euro geschädigt haben.

Wie „profil“ in seiner aktuellen Ausgabe (19/14) berichtet, setzt sich der frühere SPÖ-Abgeordnete und Vorsitzende der Eisenbahnergewerkschaft, Wilhelm Haberzettl, juristisch gegen seine Entlassung als Vorstand der Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft (BWSG) zur Wehr. Wie Haberzettl gegenüber „profil“ bestätigt, wird sein Anwalt die Entlassung beim zuständigen Arbeitsgericht anfechten. Auf gewerkschaftliche Unterstützung will Haberzettl dabei verzichten.

Der ehemalige Vorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter war Mitte Februar entlassen worden. Vor zwei Wochen brachte die BWSG eine Anzeigen wegen Untreue ein. Haberzettl soll die gemeinnützige Eisenbahner-Wohnbauvereinigung bei der Veräußerung zweier Liegenschaften um mindestens 2,5 Millionen Euro geschädigt haben. Es gilt die Unschuldsvermutung.