Kanzlerfrage: Kurz zieht davon, profitiert von Identitären-Machtwort

Sebastian Kurz

Sebastian Kurz

Sonntagsfrage: SPÖ legt zu, FPÖ schwächelt – 61 Prozent finden die Distanzierung der FPÖ von den Identitären nicht glaubwürdig.

Wie profil in seiner kommenden Ausgabe berichtet, profitiert Sebastian Kurz von seinem Identitären-Machtwort und zieht in der fiktiven Kanzlerfrage auf 42 Prozent (+2) davon. SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner kommt auf 16 (+1), FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache auf 12 (-1) %. Das sind die Ergebnisse einer vom Meinungsforschungsinstitut Unique research für profil durchgeführten Umfrage.

FPÖ-Distanzierung "nicht glaubwürdig"

In der Sonntagsfrage verharrt die ÖVP bei 34%, die SPÖ kann von 25 auf 28 % zulegen, die FPÖ verliert und kommt auf 22 % (-2). Neos halten bei 7 % (-1), Grüne und Liste Jetzt bleiben unverändert bei 5% beziehungsweise 2%. Der Konflikt mit den Identitären setzt der FPÖ zu, die Bekennerquote sinkt. Dazu kommt: Laut der profil-Umfrage hält eine große Mehrheit von 61 % die Distanzierung der FPÖ von den Identitären für „weniger“ oder „gar nicht glaubwürdig“. Spannendes Detail: Selbst in der ÖVP-Wählerschaft halten 52 Prozent die Distanzierung des Koalitionspartners von den Rechstextremen für „weniger“ oder „gar nicht glaubwürdig“.

Methode: Telefonische und Online-Befragung
Zielgruppe: Österr. Bevölkerung ab 16 Jahren
Max. Schwankungsbreite der Ergebnisse: ±3,5 Prozentpunkte
Sample: n = 800 Befragte
Feldarbeit: 8. bis 12. April 2019

Peter Hajek über Kurz, Strache und die Identitären