Kriegs-Asyl: Schneller Zugang zu Arbeitsmarkt und Deutschkursen

NEOS-Parteichef Matthias Strolz

NEOS-Parteichef Matthias Strolz

Wenn Syrer und Afghanen einwilligen, nach Ende des Krieges in ihre Heimat zurückzukehren, sollten sie eine Art Kriegs-Asyl beantragen können und so auf dem Expressweg Zugang zum Arbeitsmarkt und zu Deutschkursen bekommen. Das fordert NEOS-Chef Matthias Strolz.

"Derzeit warten Asylwerber oft acht Monate und länger auf ihr erstes Gespräch mit den Asylbehörden." Durch einen direkten Antrag auf subsidiären Schutz könnten sie ihre Zeit sinnvoll nutzen, um sich auf die Zeit nach dem Krieg vorzubereiten, anstatt "untätig herumzuhängen". Strolz ist überzeugt, dass viele Kriegsflüchtlinge für den Wiederaufbau heimkehren. Dieses Kriegsasyl würde jährlich überprüft. Für die freiwillige Ausreise hätten die Heimkehrer sechs Monate Zeit.