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Wie sollen wir mit der „Haram“-Verbotskultur umgehen?

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Muslimische Burschen, die Mädchen drängen, sich züchtig anzuziehen, ihnen das Rauchen verbieten, Mädchen, die nicht am Schwimmunterricht teilnehmen dürfen. Ein Bericht des Migrantenmagazins „Biber“ hat eine Diskussion über die in Brennpunktschulen vorherrschende „Haram“-Verbotskultur ausgelöst. „Wir führen einen Kampf gegen eine Gegengesellschaft, der Jahrzehnte dauern wird. Dazu gehört auch der Kampf gegen die Symbole dieser Gegengesellschaft wie Vollverschleierung und Koranverteilung“, sagt Integrationsminister Sebastian Kurz. „Die jungen Menschen müssen spüren, was wir tolerieren und was nicht.“ Im Ministerium betont man: „Schwimmunterricht ist Pflicht. Es ist Aufgabe der Schulbehörde, die Gesetze und erhöhten Strafen strikt zu vollziehen.“

Clemens   Neuhold

Clemens Neuhold

Seit 2015 Allrounder in profil-Innenpolitik mit Leidenschaft für Zuwanderung, Integration. Koordinator der wöchentlichen Streit-Seite. Davor Kurier, biber, Wiener Zeitung.