Neuer Wirbel um OeNB-Personalpolitik

Die Personalpolitik in der Nationalbank sorgt immer wieder für Aufregung

Die Personalpolitik in der Nationalbank sorgt immer wieder für Aufregung

Ex-RFS-Obmann und schlagender Burschenschafter Felix Mayrbäurl bekommt Job im Ressort von Direktor Schock.

Wie „profil“ in seiner Sonntag erscheinenden Ausgabe berichtet, sorgt die Personalpolitik der neuen Nationalbank-Führung wieder für Aufregung im Haus. Mit 1. November soll der frühere Obmann des Rings Freiheitlicher Studenten Felix Mayrbäurl, Mitglied der schlagenden akademischen Burschenschaft Libertas, eine feste Anstellung in der OeNB bekommen – auf Wunsch von OeNB-Direktor Eduard Schock, selbst Mitglied der schlagenden Verbindung Aldania. Mayrbäurl, bisher Praktikant, soll eine Stelle in der Schock unterstehenden Abteilung Informationsmanagement und Services erhalten, wo unter anderem die Poststelle, eine Druckerei und die IT-Technik untergebracht sind. Das wurde „profil“ von mehreren mit dem Vorgang vertrauten Personen bestätigt.

Identitäre Bewegung wie „Greenpeace und Peta“

Zudem holte Schock mit Anfang Oktober einen weiteren Mitarbeiter in die ihm gleichfalls unterstehende Hauptabteilung Zahlungsverkehr. Auch diesem Mann werden Verbindungen ins Burschenschafter-Milieu nachgesagt. Auf „profil“-Anfrage hieß es seitens des Sprechers von OeNB-Gouverneur Rudolf Holzmann nur: „Ich habe dazu keine Informationen.“

2017 hatte Mayrbäurl – als RFS-Spitzenkandidat – die Identitäre Bewegung in einem „Standard“-Chat mit „Greenpeace und Peta“ verglichen.