Eine Frau joggt, während zwei Männer auf einer weißen Fläche auf einem mit Graffiti bedeckten Platz stehen.
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Junge Männer mit schlechter Ausbildung haben auf dem Arbeitsmarkt praktisch keine Chance mehr. Das birgt enormen sozialen Sprengstoff.

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Die Wiener U-Bahn-Linie U6 muss dieser Tage als Synonym für so ziemlich alles herhalten, was falsch läuft in Österreichs Städten: Drogen, Bandenkriege, Gewalt. An besagter U6 entscheidet sich die Zukunft Österreichs. Aber nicht an den neuen Drogen-Hotspots beim Brunnenmarkt, die von der Polizei geräumt wurden, sondern in einem unscheinbaren Gebäude bei der U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße. Dort liegt der Hotspot der heimischen Arbeitslosigkeit: das Arbeitsmarktservice (AMS) für Jugendliche. 14.500 junge Menschen zwischen 15 und 21 gehören dort zur Klientel, die bei den ersten Schritten im Arbeitsleben ausrutschten – oder gar schon davor …

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Clemens Neuhold

Clemens Neuhold

Seit 2015 in der profil-Innenpolitik, davor bei Wiener Zeitung, Migrantenmagazin biber und KURIER. Seine Recherchen beschäftigen sich vor allem mit Zuwanderung, Bildung und Gesundheit.