Wahlaffäre in NÖ: 17-Jährige durfte nicht wählen

Wahlaffäre in NÖ: 17-Jährige durfte nicht wählen

Einer Schülerin wurde bei der Landtagswahl in Niederösterreich das Stimmrecht verwehrt, obwohl sie dort ihren Hauptwohnsitz hat. Drei Wochen danach bleibt die Gemeinde noch immer eine Erklärung für den Fehler schuldig.

Das Nachrichtenmagazin profil berichtet in seiner aktuellen Ausgabe von einem Zwischenfall bei der Landtagswahl am 28. Jänner in Niederösterreich: Die 17-Jährige Magdalena L. stapfte an diesem Tag mit ihrer Mutter pflichtbewusst zum Gemeindeamt, dem einzigen Wahllokal in Bürg-Vöstenhof (Bezirk Neunkirchen). Die Gymnasiastin konnte es anfangs gar nicht glauben. Es sei etwas Merkwürdiges passiert, sagte die Leiterin der Wahlkommission: „Du stehst nicht im Wählerverzeichnis“.

Dabei hatte Magdalena L. bereits bei der Bundespräsidenten-Stichwahl mitgestimmt – und bei der Nationalratswahl im Vorjahr. Warum war sie im Vorfeld der Landtagswahl aus dem Verzeichnis gefallen? Darauf gibt es auch drei Wochen nach der Wahl noch immer keine plausible Antwort. Der Bürgermeister der Kleingemeinde, Johann Hainfellner (ÖVP), erklärt gegenüber profil: „Ich kann es nicht sagen, das ist noch nicht abgeschlossen.“

Mehr Hintergründe zu dem Fall und mögliche Erklärungen für den Fehler lesen Sie in aktuellen profil-Printausgabe oder als e-Paper.