„Rigoletto“ im Römersteinbruch
Kultur

„Rigoletto“ im Römersteinbruch

Moderne Video-Technik trifft auf klassische Oper.

Verdis Oper „Rigoletto“ konnte schon bei seiner Uraufführung 1851 in Venedig mit einem inszenierten Gewitter auf der Bühne aufwarten. Bei der Premiere im Steinbruch St. Margarethen im Burgenland gab es echten Donner mit Regen.

Der französische Regisseur und Bühnenbildner Philippe Arlaud lässt die tragische Handlung von Liebe, Treuebruch, Verrat, Opfertod und Mord im Felspalast mit riesigem Dodekaeder und Show-Treppe zwischen zwei Türmen ablaufen. Eine ausgefeilte Lichttechnik sorgt mit oppulenten Video-Projektionen für Abwechslung und ein beeindruckendes Finale samt Felssturz.

Das Sängerensemble ist international zusammengesetzt und stimmgewaltig. Yosep Kang als Herzog, Vladislav Sulimsky als Rigoletto und Elena Sancho Pereg als Gilda, Annely Peebo (Maddalena und Giovanna) und Clemens Unterreiner als Monterone, der sich mit seinem Fluch am Spott Rigolettos bitter rächt, hatten bei der Premiere anfangs nur gegen einen kurzen Regenschauer zu kämpfen. Das Symphonieorchester des slowakischen Rundfunks (Dirigentin: Anja Bihlmaier) und der Philharmonia Chor Wien sorgen für einen gelungenen Open-Air-Opernabend. Aufführungen stehen noch bis 19. August auf dem Programm.

Ticketbüro pan.event
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E: tickets@panevent.at
www.operimsteinbruch.at

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