Unter anderem die Geschichte des österreichische SS-Täters Wilhelm Höttl wird bei der Diskussion an der Uni Wien thematisiert

Unter anderem die Geschichte des österreichische SS-Täters Wilhelm Höttl wird bei der Diskussion an der Uni Wien thematisiert

Österreich

"Ehemalige"

Nachkriegskarriere trotz Nazi-Vergangenheit.

In Deutschland legte eine große Studie eben die schockierenden Nachkriegsverhältnisse im Justizministerium offen: Jeder fünfte leitende Beamte nach 1945 war ein ehemaliger SA-Mann, jeder Zweite ein früheres NSDAP-Mitglied. Passend diskutiert man kommenden Mittwoch und Donnerstag an der Uni Wien Netzwerke, Anpassung oder auch Seitenwechsel der "Ehemaligen“ in Österreich und Deutschland. Themen u. a.: Ex-Nazis in westlichen Geheimdiensten und die vielen Rollen des österreichischen SS-Täters Wilhelm Höttl. (20./21. Oktober, Uni-Campus, "Alte Kapelle“)

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  • Helga Marsteurer
    Helga Marsteurer Mo, 24. Okt. 2016 17:51

    War doch in Österreich nicht anders. Die kleinen Mitläufer bei den Illegalen vor 1938, jene welche arbeitslos waren und hofften dass es besser werden könnte, saßen nach 1945 im Gefängnis. Und mußten dann bei ihren Gesinnungsgenossen, welche dann halt einen Handwerksbetrieb hatten, darum betteln dass sie, als ehemalige "Sträflinge" wieder eine Arbeit bekommen haben. Denn wer Arbeit gab war dann ÖVP

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