Gewalt an Schulen gesunken
Österreich

Gewalt an Schulen gesunken

Große Diskrepanz zwischen Anzeigen und tatsächlicher Gewalt.

Plus 600 Prozent. Einen derart alarmierenden Anstieg der Gewalt an Schulen konnte man aus der Anzeigenstatistik des Innenministeriums herauslesen - von 120 Anzeigen wegen Körperverletzung 2014 auf 846 Anzeigen im Jahr 2017. Die Boulevardmedien schrien auf. Das machte die Bewährungshelfer von Neustart stutzig, und sie recherchierten bei der Unfallversicherung AUVA.

Das Ergebnis: Sie verzeichnet sinkende Gewalt. Von 1876 verletzten Jugendlichen am Ort Schule im Jahr 2014 sank die Zahl der Gewaltopfer, die in Unfallkrankenhäusern behandelt wurden, auf 1652 im Jahr 2017. Das zeigt die große Diskrepanz zwischen Anzeigen und tatsächlicher Gewalt. Bildungsminister Heinz Faßmann reagierte trotzdem prompt auf die Alarmmeldungen und verdonnert gewaltbereite Schüler künftig zu Sozialdiensten.

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  • Nelly Nacht (flutterby) Mo, 18. Jun. 2018 15:29

    Konvulsivische Purzelbäume der Anarcho-Propaganda. Der "Rückgang" innerhalb von zwei Jahren ist innerhalb der statistischen Bandbreite, lenkt aber von der logischen Tatsache ab, dass sich nach dem Motto "A Afghani kennt kan Schmerz" weniger Schüler medizinisch behandeln lassen; der Inländeranteil wird ja auch zusehends kleiner.

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