Reformmühen
Österreich

Setzt Wrabetz nun seine Pläne für den ORF um?

Bei seiner erneuten Bewerbung um den ORF-Chefposten hatte Alexander Wrabetz (Foto) eine weitreichende Strukturreform für den Rundfunk angekündigt.

Nach geglückter Wiederwahl im August ließ der ORF-Generaldirektor allerdings nicht mehr viel von sich hören. Doch nun soll die Reform bis zum Ende des ersten Quartals 2017 stehen.

Ein Kernstück ist die Einführung zweier Channel-Manager für ORF eins und ORF 2. Als Favoritin für den Führungsjob bei ORF eins gilt Lisa Totzauer, derzeit Info-Leiterin des Senders. Channel-Manager von ORF 2 soll der frühere Direktor des Landesstudios Salzburg, Roland Brunhofer, werden. Laut ORF-Flurfunk plant Brunhofer größere organisatorische und personelle Änderungen – Widerstand der Belegschaft wäre garantiert. Auch der Posten des ORF-Chefredakteurs wird demnächst formal ausgeschrieben. Als mögliche Alternative zum derzeitigen Chefredakteur Fritz Dittlbacher gilt Innenpolitik-Chef Hans Bürger. Wrabetz könnte seine ORF-Reform möglicherweise kurzfristig auch wieder abblasen – falls die Regierung Neuwahlen beschließt.

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  • Peter Eberl (pete7) Do, 02. Feb. 2017 11:27

    Richtige Analyse des ORF!!
    https://www.youtube.com/watch?v=hvpOKt2YMZI&feature=youtu.be

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