Marko Arnautovic

Marko Arnautovic

Österreich

Tojner, Arnautovic, Staatsverweigerer-Urteil

Unsere Empfehlungen der Woche.

Wie wird man einem Mann wie Michael Tojner journalistisch gerecht? Diese Frage stand am Anfang der Recherchen zur aktuellen Titelgeschichte. Der 52-Jährige ist ein Selfmade-Unternehmer par excellence, der aus dem Nichts eine respektable Industrie- und Immobiliengruppe geformt und damit beträchtlichen Wohlstand begründet hat. Zugleich ist er immer für eine öffentliche Kontroverse gut – siehe das umstrittene „Heumarkt“-Projekt in Wien; siehe auch die Auseinandersetzung mit dem Land Burgenland, das Tojner wegen mutmaßlichen Betrugs angezeigt hat (er bestreitet die Vorwürfe vehement). Michael Tojner riskiert, provoziert und polarisiert. „Im Geschäftsleben gilt er als obsessiv, unberechenbar, unbequem, zuweilen unartig; als einer, der Grenzen austestet und Gesetze grundsätzlich nicht als Hürde begreift, eher als Herausforderung. Manche nennen ihn schlicht skrupellos“, schreiben CHRISTINA HIPTMAYR, JOSEPH GEPP und MICHAEL NIKBAKHSH. Eines hasst der leidenschaftliche Spieler und Sportler Tojner ganz besonders: zu verlieren.

Rosemarie Schwaiger: Der praktische Bösewicht

Leitartikel. Herbert Kickl ist der wichtigste Mann in der Regierung – jedenfalls für die SPÖ.

Der Junge von der Straße

Marko Arnautovic ist Österreichs bester – und wildester – Fußballer. Nun steht er wieder einmal im Kreuzfeuer der Kritik, weil er nach China wechseln wollte, um dort sehr viel Geld zu verdienen. Kann man es ihm verdenken?

Herzerlinfarkt

Die Mitglieder einer wirren Truppe von Staatsverweigerern wurden von einem Grazer Gericht mit drakonischen Strafen belegt – obwohl sie niemandem ein Haar gekrümmt haben. Ist das gerecht?

Der Mann aus Granit

Robert Mueller hat den schwierigsten Job der USA übernommen: die Untersuchungen gegen Donald Trump. Der Ex-FBI-Chef weicht dabei geschickt allen Fallen aus. Bald könnten seine Ermittlungen abgeschlossen sein.

Die letzte Zeugin

Im Februar 1945 wurden bei der sogenannten „Mühlviertler Hasenjagd“ über 500 sowjetische Kriegsgefangene getötet. Acht Männer überlebten das Massaker, zwei davon versteckt auf dem Hof der Familie Langthaler. Die Lebensgeschichte von Tochter Anna wird nun zur Graphic Novel.

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  • Mo., 04. Feb.. 2019 12:04

    ist das gerecht? :)) das urteil wegen hochverrat sicherlich gemäss der gesetzlichen bestimmungen (aus kaiser- und NAZI-zeiten übernommen, btw). aber das strafmass von 10 und 14 jahren (!) für die beiden verwirrten anführer der truppe: klassische STALINISTISCHE TERRORURTEILE, wie aus der DDR & co. früher gewohnt. es ist zu hoffen, dass der herr bundespräsident hier nach 1-2 jahren von seinem

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    • Mo., 04. Feb.. 2019 12:06

      begnadigungsrecht gebrauch macht. schon allein wegen der internationalen reputation. net einmal bei putin gibt's derartige strafen für verwirrte&spinner aka 'staatsfeinde'. unsre donnerstags-patent-demokraten/anarchisten etc. müssten eigentlich für die freilassung der steirischen 'menschen aus fleisch&blut' demonstrieren gehen. und AI erst recht :))

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    • Friedrich Fuhs Mo., 04. Feb.. 2019 12:30

      In einem Rechtsstaat gibt es keine "Begnadigung"! Ein Häftling kann zB. wegen "guter Führung" früher entlassen werden und da darf der UHBP mitreden.

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    • Mo., 04. Feb.. 2019 15:46

      natürlich kann der präsident begnadigungen aussprechen. man sollte sein rachebedürfnis nicht übertreiben, herr fuhs! vor allem nicht gegenüber hilflosen obskuranten, die unter fixen ideen leidend, eher eine psychiatrische behandlung bräuchten. herr vdB müsst eigentlich - als TTIP-fan - mit den ideen der verurteilten sympathisieren: private schiedsgerichte statt staatlicher, zb.

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    • Friedrich Fuhs Mo., 04. Feb.. 2019 19:13

      @fritzgessler: nochmals: es gibt keine Amnestie. Im Übrigen gibt es schon lange private Schiedsgerichte. Also: bitte informieren statt schwadronieren.

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