Der profil-Wochenrückblick
Österreich

Der profil-Wochenrückblick

Die wichtigsten Köpfe der vergangenen Woche.

Beste Actionsportlerin der Welt

Die Kärntner Snowboarderin Anna Gasser (25) ist stolze Besitzerin des Sport-Oscars in der Kategorie „beste
Actionsportlerin“. Vergangenen Mittwoch nahm die Freestylerin in Los Angeles den begehrten ESPY-Award entgegen, der jährlich vom US-Fernsehsender ESPN verliehen wird. Fans hatten im Internet für sie gestimmt: „Eine Publikumswahl zu gewinnen, hat für mich eine besonders große Bedeutung“, sagte Gasser. Ebenfalls geehrt wurden Schwimmer Michael Phelps, Tennisstar Serena Williams und Sprinter Usain Bolt.

Guru in der Kühlkammer

Im Jänner 2014 wurde der Körper von Ashutosh Maharaj (68) eingefroren. Gestorben war der millionenschwere indische Sektengründer laut Ärzten an einem Herzstillstand. Stimmt nicht, sind seine Anhänger überzeugt: Ihr Guru befinde sich in einer Tiefenmeditation und werde nach erfüllter spiritueller Mission zurückkehren. Sie ignorierten die Anordnung eines Richters, den Leichnam zu verbrennen, und baten um Erlaubnis, Maharajs Körper behalten zu dürfen. Dem Ansuchen wurde nun unter Berufung auf die Religionsfreiheit stattgegeben.

U.S. Air Force rettet Schiffbrüchige

Fünf Fallschirmspringer der amerikanischen Luftwaffe fischten vergangene Woche zwei deutsche Segler aus dem Atlantik. Vater (66) und Sohn (48) waren auf dem Weg von der Karibik nach Bremerhaven, als ihre Yacht 800
Kilometer vor Florida plötzlich Feuer fing und sank. Auf einer Rettungsinsel trieben die beiden im Meer, der Sohn mit schweren Brandwunden, bis die Fallschirmspringer sie mit Schlauchbooten auf den Tanker „Nord Nightingale“ brachten und medizinisch erstversorgten. Mit einer Seilwinde hievten sie die Schiffbrüchigen schließlich in einen Hubschrauber, der sie ins Krankenhaus in Orlando flog.

Tennisstar als Feminist

Auf dem Platz hat Andy Murray (29) in Wimbledon zwar bitter verloren, dafür konnte er sich über das Lob zahlreicher Frauen freuen. Auf der Pressekonferenz nach seiner Niederlage warf ein Journalist ein, Murrays Gegner Sam Querrey sei der erste Amerikaner seit 2009, der bei einem Grand-Slam-Turnier das Halbfinale erreiche. „Der erste männliche Spieler“, bemerkte Murray trocken. Tatsächlich hatte der Journalist auf die vielen Erfolge von Serena und Venus Williams, Coco Vandeweghe und Madison Keys vergessen. Murray setzt sich immer wieder gegen Sexismus ein.

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