Eurofighter: Ein FPÖ-Skandal

Eurofighter: Ein FPÖ-Skandal

Die FPÖ will im nahenden Eurofighter-Untersuchungsausschuss Aufklärungsarbeit leisten. Sie sollte bei sich selbst beginnen. Bisher unveröffentlichte Dokumente zeigen, wie sehr frühere FPÖ-Funktionäre und -Mitarbeiter sich von EADS instrumentalisieren ließen.

Das Rüstungsgeschäft steht mehr denn je unter Manipulationsverdacht. Schlüsselfigur war der frühere Kommunikationschef der Freiheitlichen, Kurt Lukasek. Er arbeitete zeitgleich für die Bundespartei und für EADS. Lukasek übermittelte dem Konzern sensible Informationen aus Regierungskreisen, war in die Strategie zur Beeinflussung des ORF involviert – und sorgte auch dafür, dass der SPÖ-nahe SK Rapid Wien mit EADS-Millionen überschüttet wurde. Das Protokoll einer Konspiration.

Kurt Lukasek kann sich nicht mehr erklären. Er starb im August 2015 im Alter von 53 Jahren an den Folgen eines Aortenaneurysmas. In Dubai, wo er zu dieser Zeit geschäftlich tätig war. Ein Fremdverschulden wurde von offizieller österreichischer Seite ausgeschlossen.

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Christian Rainer und Michael Nikbakhsh über die aktuelle Titelgeschichte: Eurofighter - ein FPÖ-Skandal

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