Kühe im Stall von Paul Meixner
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Alles verloren: Neustart auf dem Hof von Paul Meixner

Vor einem Jahr hat Paul Meixner durch die Maul- und Klauenseuche sein gesamtes Vieh verloren. Nun wagt der Bauer den Neuanfang.

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Das kleine Grundstück im Niemandsland zwischen Nickelsdorf und Hegyeshalom finden nur Eingeweihte. Es geht über Feldwege, vorbei an Ackerflächen und Brachland. Irgendwo im Nirgendwo steht plötzlich ein Zaun in der pannonischen Ebene. Das grüne Sichtschutznetz flattert im Wind. „Betreten strengstens verboten“ steht auf einem Schild am Tor. Dahinter eine Gstettn, nicht einmal halb so groß wie ein Fußballfeld. Darauf ein paar verwitternde Strohballen.

Paul Meixner stammt aus Nickelsdorf und kennt die Feldwege in dieser Gegend. Seine Familie lebt seit Jahrhunderten hier.

Bauer Paul Meixner mit Jungtieren.
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Hinter dem Zaun liegt das Lebenswerk von Paul Meixner begraben. Der Nickelsdorfer Bauer hat nach der Wende Flächen einer früheren Kolchose in Ungarn gekauft und einen Betrieb in der Nähe der Kleinstadt Levèl aufgebaut. Er hat sich auf Jerseyrinder spezialisiert, die Rasse ist bekannt für die Qualität ihrer Milch. 3000 Stück hatte er nach 20 Jahren Aufbauarbeit in seinen Stallungen stehen. Dann kam das Virus.

Josef Redl

Josef Redl

ist Redakteur im Wirtschafts-Ressort.