Das leise Sterben: Österreichs Tier- und Pflanzenwelt verschwindet

Pestizide und Verbauung: Die Hauptgründe für das Tiersterben sind klar, in der Politik fehlt der Wille, etwas zu ändern.

Pestizide und Verbauung: Die Hauptgründe für das Tiersterben sind klar, in der Politik fehlt der Wille, etwas zu ändern.

Den Wildtieren Österreichs geht es denkbar schlecht. Ihre Zahl schrumpfte seit 1986 um 70 Prozent. Pflanzen sind nicht viel besser dran. Was sind die Gründe für den dramatischen Rückzug der Natur? Was werden die Folgen für den Menschen sein? Und können wir den Exitus der Arten noch aufhalten?

Dem österreichischen Feldhasen geht es nicht gut und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Seit Mitte der 1980er-Jahre ist der Bestand landesweit um 60 Prozent zurückgegangen, was ihm einen Eintrag auf der zunehmend längeren „Roten Liste“ bedrohter Tierarten eingebracht hat. Franziska Dzugan hatte für die dieswöchige Titelgeschichte Zugang zu einer bisher unveröffentlichten Studie der Wiener Universität für Bodenkultur, erstellt für den WWF.

Die Ergebnisse sind – vorsichtig ausgedrückt – alarmierend. Demnach ist die Zahl aller Wirbeltiere Österreichs in den vergangenen drei Dekaden um 70 Prozent geschrumpft. Die Natur, schreibt Dzugan, befindet sich auf dem Rückzug – und das natürlich nicht nur in Österreich.

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