Eine Wissenschaftlerin mit Maske bedient Geräte in einem Labor mit grüner Beleuchtung.
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"Nature"-Umfrage: Hate-Speech gegen Wissenschafter nimmt zu

Eine Umfrage zeigt erstmals, wie verbreitet Hassbotschaften in der Wissenschaftswelt sind.

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Achtzig Prozent haben bereits persönliche Angriffe und Beleidigungen erlebt.
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Hass auf junge Forschende

Immer mehr Forscherinnen und Forscher, besonders solche der jüngeren Generation, kommunizieren fleißig in traditionellen oder elektronischen Medien, erklären komplexe Sachverhalte allgemein verständlich – und erfüllen damit eine wichtige Aufgabe, die lange vernachlässigt wurde: Wissenschaft an die Öffentlichkeit zu tragen.

60% geben an, sich künftig weniger öffentlich äußern zu wollen.
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Durch Corona verstärkt

Vermehrt sind die Forschenden dabei aber auch mit einem Phänomen konfrontiert, das in sozialen Medien allgegenwärtig ist, vor allem seit der Coronaviruspandemie: mit heftigen Anfeindungen, offenem Hass und Drohbotschaften. Vorige Woche publizierte das Wissenschaftsjournal „Nature“ eine Umfrage unter mehr als 300 Fachleuten aus Großbritannien, Deutschland und den USA, die das Ausmaß von Hate Speech dokumentiert.

22 % sind mit Androhungen von Gewalt konfrontiert.
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Schränkt öffentliche Meinungsäußerung ein

Es handelt sich zwar um keine Studie im engeren Sinn, die Umfrage vermittelt aber einen Eindruck des Problems, wobei die Impfgegner- und Querdenkerszene besonders aggressiv agiert. Bedenklich erscheint vor allem, dass ein Teil der Befragten sich künftig lieber nicht mehr öffentlich äußern will, was im Hinblick auf Wissenschaftsvermittlung ein ziemlicher Rückfall wäre.

Fünfzehn Prozent haben bereits Morddrohungen bekommen.
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